Letztes Wochenende war es endlich soweit – das erste richtig warme Frühlings-Wochenende stand an. Und das wurde natürlich gleich ausgenutzt.
Samstag
Die Sonne lachte schon am frühen Morgen vom blauen Himmel, sodass sich Mama und Papa spontan entschlossen, den Haushalt Haushalt seien zu lassen und mit ihrem Spatz raus zu gehen. Es ging zum nahe gelegenen kleinen Bach zu den Enten. Die Mama hatte zu Hause noch schnell das alte Brot geschnitten und mit eingepackt. Angekommen, war Benni gleich Feuer und Flamme. Er schmiss in einer Tour die Brotkrümel zu den Enten – sowohl an Land als auch in den Bach hinein. Als die Tüte schließlich alle war, ging es den Rest des Vormittags noch auf den kleinen Spielplatz in der Nähe. Dort rutschte er dann noch einige Male hinunter, ehe es, vorbei an den völlig voll gefressenen schlafenden Enten, wieder nach Hause ging. Benni machte dann sehr sehr lange Mittagsschlaf. Mama und Papa mussten ihn schließlich wecken, um noch etwas vom sonnigen Nachmittag zu haben. Gleich nach dem Aufstehen ging es mit dem Fahrrad zum großen Spielplatz. Benni weigerte sich zuerst strickt im Fahrradsitz mitzufahren. Nach längerer Diskussion ging es dann doch noch auf Papas Fahrrad gen Spielplatz. Dort steppte bei herrlichstem Sonnenschein natürlich der Bär. Aber Benni guckte einfach nur herum und spielte ganz lieb und vertieft mit seinem Kipper im Sand. Er taute dann doch noch etwas auf und wollte unbedingt die große Rutsche herunter rutschen. Natürlich ging das nur auf dem Schoß von Mama und Papa und so krakselten sie abwechselnd mit Benni den Hügel hinauf und sausten mit ihm die Rutsche herunter. Mit Einbruch der Dunkelheit ging es dann wieder nach Hause, wo Benni nach etlichen Portionen Nudeln überhaupt nicht müde war und sehr schwer in den Schlaf fand.
Sonntag
Auch der Sonntag zeigte sich wettertechnisch von seiner besten Seite. Doch Benni wollte par tout nicht raus und so nutzen das Mama und Papa gleich, um den tags zuvor liegen gebliebenen Haushalt zu machen. Es gab schon sehr zeitig Mittag, da Benni schon arg müde war. Er hatte auch die Nacht sehr schlecht geschlafen und war schon ganz früh wach gewesen. Wie schon am Samstag machte Benni einen ausgiebigen Mittagsschlaf. Bester Laune und voller Vorfreude wurde sich dann fertig gemacht, denn es ging am Nachmittag in den Zoo. Und das nicht alleine – seine Freundin Josi kam mit. Dort angekommen kannte die Freude bei beiden Mäusen kaum Grenzen. Hand in Hand gingen sie von Gehege zu Gehege. Nach einer kurzen Toilettenpause gab es dann eine große Kugel Eis. Das fand natürlich großen Anklang. Danach ging es dann noch vorbei an den weißen Löwen und deren Babys ab zu den Pinguinen und dann weiter Richtung Streichelgehege. Dort streichelte Benni nicht nur die Ziegen, sondern er hatte es vor allem auf die vielen Rutschen abgesehen. Die Mama staunte nicht schlecht, als Benni völlig alleine die Treppen hoch stiefelte und durch den Tunnel krabbelte. Da Josi sichtlich Angst vor den vielen Ziegen hatte, ging es dann noch zur Elefantenrutsche, wo Beide wieder Hand in Hand hinunter rutschten. Ein Bild für die Götter 🙂 Aber auch der schönste Ausflug hatte mal ein Ende und so ging es dann kurz bevor der Zoo seine Tore zu machte in Richtung Heimat. Benni war am Abend noch völlig aufgedreht und fand wieder nur sehr schwer in den Schlaf.

















