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Bäume kaputt

Letzte Woche fegte über Magdeburg ein extrem heftiges Unwetter hinweg. Das war selbst langjährige Bewohner extrem gewesen. Die halbe Stadt war überflutet und gefühlt fast jeder Baum entwurzelt oder zumindest umgeknickt. Benni war zu diesem Zeitpunkt noch in der Kita, wo er das Unwetter hautnah mitbekam. Die Oma rettete ihn dann in einer kurzen Regenpause und brachte ihn sicher zu sich nach Hause. Auf dem Weg dorthin sahen sie allerhand umgekippte Bäume. Benni machte das große Angst und es beeindruckte ihn sehr. So sehr, dass es seitdem kein anderes Thema mehr gibt als „die Bäume sind alle umgekippt – alle kaputt“ und „es hat ganz doll bum bum gemacht“. Noch Tage später sah man am Straßenrand noch kaputte Bäume. Die Mama erklärte ihm immer wieder, dass das der Wind war und die Feuerwehr kommt, um die Bäume weg zu räumen.

Es vergeht wirklich kein Tag, wo Benni das erwähnt. Das geht leider so weit, dass er am Abend extrem Angst hat ins Bett zu gehen und einzuschlafen. Sobald es draußen regnet oder der Wind ein wenig die Blätter in den Bäumen bewegt will er kuscheln und ins große Bett zu Mama und Papa.

Das war aber auch ein Unwetter gewesen – so etwas hat selbst die Mama vorher noch nie erlebt.

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Kein Helm

Der Benni verhält sich nach wie vor äußerst vorschriftsmäßig im Straßenverkehr. Er bleibt an der Straße vorbildlich stehen und schaut, on diese frei ist. Auch sind ihm die Ampelphasen schon in Fleisch und Blut übergegangen. Er schimpft wie ein Rohrspatz sowohl mit den Autos, die bei rot über die Ampel fahren, als auch mit den Radfahrern, die keinen Helm auf dem Kopf fahren. Letzteres beschäftigt ihn besonders, da er jetzt gesehen hat, dass der Opa Roland die letzten beiden Male keinen Helm auf hatte (zumal er im besitz eines Helmes ist!!!) Für Benni war das immer und immer wieder Thema und er konnte nicht verstehen, wie man ohne Helm Fahrrad fahren kann. Da der Opa Wiederholungstäter ist, darf Benni ihn jetzt immer mächtig ausschimpfen und ihn nach seinem Helm fragen. Das scheint gefruchtet zu haben. Der Opa holte gestern seinen Helm aus dem „Versteck“ und versprach seinem Enkel hoch und heilig ab sofort nur noch mit Helm Fahrrad zu fahren. Der Benni wird das demnächst stichprobenartig überprüfen. 😉

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Mein Spatz

Es ist immer wieder faszinierend, wie Benni Mama und Papa den Siegel vorhält. Jetzt ruft er sie nicht mehr mit „Mama“ oder „Papa“, sondern abwechselnd mit „Schatzi“ oder „mein Spatz“. Sehr gerne auch einmal in Verbindung: „Danke mein Spatz“ oder „Hallo Schatzi.“ 🙂 🙂 🙂

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Nicht so laut

Die Mama hatte vor kurzem einem Schnupfen und musste beim allabendlichen Geschichte vorlesen einmal ganz doll ihre Nase schnauben. Völlig echauffiert haut Benni dann raus: „Ey nicht so laut Mama!“ Naja, schließlich hat sie ihm vorher immer wieder gesagt, dass jetzt Ruhe ist und er leise sein soll 😉

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Zu Oma fahren

Hier zwei herrliche Gespräche zwischen Benni und der Mama

 

1. Neulich am frühen Morgen bei Mama im Bett.

Mama: „Komm Benni, aufstehen. Wir wollen langsam los.“

Benni: „Wo wollen wir denn hin?“

Mama: „Na wir wollen doch in die Krippe fahren.“

Benni: Neeeeein! Ich will zu Oma fahren!“

 

2. Auf dem Weg von der Oma nach Hause

Benni: „Mamaaaaaaaaaa, hier wenden!“

Mama: „Wieso das denn? Wir wollen doch nach Hause fahren.“

Benni: „Nein nicht nach Hause fahren! Zu Oma fahren!“

 

Das  geht der Oma sicher runter wie Öl 🙂

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Dann nicht

Folgende Konversation beim Abendbrot:

Der Benni isst lieb seinen Kohlrabi.

Benni: „Mama, möchtest du auch Kohlrabi?“

Mama: „Nein danke mein Spatz.“

Benni: „Dann nicht.“

Und wieder einmal ein Beispiel, wie Mama und Papa den Spiegel vorgehalten bekommen 😉

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Wie der guckt

Hier wieder einmal einige Impressionen zum Thema „wie der Benni guckt“.

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Kletterkünstler

Der Benni entwickelt sich immer mehr zu einem wahren Kletterkünstler. Seit einigen Wochen traut er sich immer mehr zu. So klettert er mittlerweile sämtliche Rutschen auf den umliegenden Spielplätzen mühelos und alleine hinauf – und natürlich rutscht er auch alleine wieder herunter 🙂 Ist das Spielgerät noch so schwer, der Benni muss es zumindest ausprobieren. Die Mama muss sich erst einmal daran gewöhnen, dass ihr Spatz in neue Höhen klettert 😉 Mama und Papa müssen ihn immer weniger motivieren, dass er das kann und schafft. Das sagt Benni jetzt immer zu ihnen, wenn sie ihm einmal helfen wollen 😉 Weiter so 🙂