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Urlaub in Rerik – Tag 11

Die letzte acht verlief wieder durchwachsen. Benni schlief sehr unruhig und wollte oft mit Mama und Papa kuscheln. Da es schon am Vormittag wieder zurück nach Hause gehen sollte, wurden Mama und Papa durch den Wecker geweckt. Der Papa ging gleich noch schnell den Müll raus bringen und die Mama machte sich fertig. Benni war derweil auch schon wach gewesen und wollte unbedingt den Papa noch einmal mit zum Bäcker begleiten. So zog er sich auch ohne Theater ganz fix an und die Männer stiefelten los. Die Mama kramte noch ordentlich in der Wohnung herum, ehe Benni wieder voller Stolz der Mama die Brötchentüte überreichte. Alle frühstückten dann ganz in Ruhe und machten noch etwas Proviant für die Fahrt fertig. Die restlichen Sachen waren rasch zusammen gepackt und die Mama lud dann alles in das Auto ein. Noch eben die Wohnung ausgefegt und die Schlüssel übergeben ging es dann wieder auf den Weg nach Hause.

Die Rückfahrt gestaltete sich deutlich angenehmer, als die Hinfahrt. Lediglich zwei kleinere Staus waren zu beklagen. Benni unterhielt Mama und Papa fast auf der gesamten Rückfahrt prächtig – lediglich unterbrochen durch ein ganz kurzes Nickerchen. Und schon wieder plapperte und sang ohne Pause. Das war einfach zu herrlich gewesen.

Am späten Mittag dann kamen alle dann heil wieder in Magdeburg an. Mama und Papa schleppten das ganze Gepäck nach oben. Natürlich wurde Bennis Spielzeugkiste als Erstes ausgepackt, sodass er gleich weiter spielen konnte. Und das machte er einfach ganz lieb und großartig. So konnte sich die Mama ganz in Ruhe durch die riesigen Wäscheberge kämpfen. Der Papa war derweil so lieb und füllte den leeren Kühlschrank etwas auf. Während die Waschmaschine und er Trockner auf Hochtouren liefen, spielte Benni immer noch ganz toll, ausdauernd und kreativ.

Durch den fehlenden Mittagsschlaf machte die Mama dann sehr früh Abendrot – es gab leckereren Sauerkrautauflauf. Mama, Papa und Benni langten dann auch ordentlich zu. Der Versuch Benni dann etwas eher ins Bett zu bringen schlug dann etwas fehl. Benni plantschte ordentlich in der Wanne und lauschte den Geschichten vom Papa. Das Einschlafen fiel ihm dann aber extrem schwer, sodass Mama und Papa wieder ordentliche Kuschelarbeit leisten mussten.

Es war ein super toller Urlaub gewesen. Benni hatte so unglaublich viel Saß und genoss es in vollen Zügen Mama und Papa mal ganz für sich zu haben. Es war einfach eine tolle Zeit und die letzten Urlaubstage zu Hause werden auch noch in vollen Zügen genossen 🙂

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Urlaub in Rerik – Tag 10

Die Nacht verlief wieder sehr entspannt und ruhig und Benni meldete sich lediglich nur ein Mal, um etwas zu trinken. Wie schon die Tage zuvor schlief er sehr lange. Mama und Papa hörten die ersten Lieder erst nach um 8 aus seinem Zimmer ertönen. Er durfte dann auch noch ein wenig Feuerwehr und Bagger auf dem Tablet schauen, während Mama und Papa schon einmal das Frühstück vorbereiteten. Benni wollte die Mama unbedingt mit zum Bäcker begleiten, trödelte aber sehr sehr lange herum. Da er dann auch noch anfing zu Bocken und zu Gnatzen war das der Mama zu viel und sie ging dann alleine Brötchen holen. Das passte Benni natürlich ganz und gar nicht und das teilte er dann auch sehr lautstark mit. Auch als die Mama wieder da war und es Frühstück gab beruhigte er sich nicht. Erst nach einer klaren Ansage von Mama und Papa besann sich Benni und setzte sich mit an den Tisch.

Nach dem Frühstück ging es dann noch eine kleine Runde zum einkaufen. Natürlich deckten sich alle noch mit leckerem Räucherfisch für zu Hause ein. Noch schnell was zum Mittag eingekauft, ging es bei Regen gleich wieder zurück. Während Benni wieder ganz lieb mit seiner Eisenbahn spielte, begann die Mama schon einmal die ersten Sachen einzupacken. Recht früh gab es dann Mittag für alle – Nudeln mit Tomatensauce. Benni verputzte gleich zwei Teller. Ganz lieb ging er anschließend auch ins Bett und schlief sofort ein. Die Mama nutzte die Pause, um noch weiter die Sachen ein zu packen, ehe sie noch ein wenig auf dem Sofa relaxte.

Bennis Mittagsschlaf fiel wieder sehr lange aus, sodass er schließlich wach gemacht werden musste. Da es draußen leider noch etwas regnete, durfte er noch ein wenig im Schlafzeug Eisenbahn spielen. Als dann die Sonne heraus kam, zogen sich alle dann schnell an und los ging es noch eine Runde an den Strand. Alle Brotreste wurden noch klein geschnitten und mit runter genommen. Bei ordentlichem Wind war es nicht ganz so einfach die Brotreste zielsicher zur gefräßigen Meute zu bringen. Wieder bekamen die Schwäne inklusive deren Babys den Vorzug vor den gefräßigen und frechen Möwen. Wie selbstverständlich forderte Benni danach seine Kugel Eis ein, die er dann auch am letzten Tag bekam. Danach ging es dann noch einmal auf die Seebrücke und Benni sagte dem Meer ganz lieb tschüss 🙂

Am frühen Abend ging es dann wieder in das Domizil, wo er schon recht zeitig Hunger anmeldete. Deshalb gab es schon sehr früh den Rest Nudeln mit Tomatensauce und einen kleinen Obstteller als Dessert. Zusammen mit der Mama räumte er dann lieb seine ganzen Spielsachen zusammen und verstaute sie in seiner Spielzeugkiste. Mit ordentlich Kinderlieder-Beschallung ging es ab in die Badewanne, wo er zusammen mit der Mama Lied um Lied mit sang. Schnell noch die Zahnteufelchen vertrieben kuschelten beide noch im großen Bett und Benni lauschte einer Gute-Nacht-Geschichte nach der anderen. Wie von Mama und Papa geplant schlief er dann auch recht schnell ein. Am nächsten Tag sollte er dann etwas früher aus den Federn kommen, da die Heimfahrt anstand.

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Urlaub in Rerik – Tag 9

Die Nacht sollte wohl die Entschädigung für die letzten Nächte gewesen sein. Benni schlief sensationell von 20:30 Uhr bis um 08:45 am nächsten Morgen durch. Lediglich am frühen Morgen wollte er noch etwas Wasser trinken, schlief dann aber sofort wieder ein. Kaum erwacht, wollte er dann unbedingt den Papa mit zum Bäcker begleiten. Er zog sich in Windeseile an und dann stiefelten beide Männer los. Voller Stolz kam dann Benni mit der Brötchentüte herein gestapft und schon wurde gefrühstückt. Er verdrückte gleich ein ganzes Brötchen und eine Schüssel Cornflakes.

Danach wurden die Strandsachen gepackt und sich dick eingemummelt. Trotz des blauen Himmels war es doch noch recht frisch draußen. Und so stiefelten alle los Richtung Strand – Benni düste natürlich mit seinem Laufrad los. Die Strandmuschel in Position gebracht und das ganze Sandspielzeug ausgekippt ging es los. Benni baggerte, buddelte und spielte ganz lieb und ausgelassen. Später „kochte“ er Mama und Papa dann noch eine Nudelsuppe – aus Seetang 🙂 Trotz des schönen Wetters ging es am Mittag dann kurz wieder zurück nach Hause – der Mittagsschlaf rief. Zum Mittag gab es nur belegte Brötchen und etas Obst, was alles aber genügte.

Um schnell wieder an den Strand zu kommen, machten Mama und Papa ihren Spatz dann recht schnell wieder wach. Ohne Theater zog er sich wieder an freute sich wieder riesig auf den Strand. Dieses Mal fuhren alle mit dem Auto hinunter, da sie erst am Abend wieder zurück sein sollten. Wieder am Strand angekommen, ging des Spaß weiter. Die Männer spielten wie verrückt Fußball und die Mama baute eine Burg nach der anderen. Es wurde fleißig Steine gesammelt, Rennstrecken gebaut und Tunnel gebuddelt. Bei blauem Himmel und Sonne pur relaxten Mama und Papa ein wenig. Am frühen Abend wurden dann alle Sachen wieder zusammen gepackt und ins Auto verladen. Anschließend ging es zum Abendessen zum Nahe gelegenen Restaurant. Alle hatten schon mächtig Hunger. Der Benni suchte sich natürlich Pommes mit Nuggets aus. Für Mama und Papa gab es Pizza. Voll gefuttert ging es am späten Abend dann wieder zurück nach Hause.

Das Abendprogramm gestaltete sich dann leider weniger harmonisch. Benni war nach dem Baden fast eine Stunde lang nicht in den Griff zu bekommen, bockte, schrie und schmiss sich immer wieder auf den Boden. Zum Schluss beruhigte sich die Lage dann, sodass Benni dann nach einer Gute-Nacht-Geschichte vom Papa, ehe er mit Mama kuschelnd sehr spät einschlief.

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Urlaub in Rerik – Tag 8

Die Nacht sollte viel viel besser werden als die zuvor. Die Mama musste lediglich zwei Mal aufstehen und Benni schlief, wie es sich im Urlaub gehört, bis viertel neun. Er kam dann zu Mama und Papa ins Bett gekuschelt und durfte natürlich etwas Feuerwehr auf dem tablet gucken. Da Benni nicht mit zum Bäcker wollte, ging der Papa dann später alleine los.

Schon tags zuvor wurde der Tag zum „Gammel-Tag“ ausgerufen, da der Wetterbericht nur Dauerregen vorher gesagt hatte. Dementsprechend relaxed gingen alle auch den Tag an. Beim Blick auf die Uhr war es tatsächlich schon um 10, als das Frühstück beendet war. Während die Mama noch fleißig Tagebuch vom Vortag schreib, spielte Benni ganz lieb mit seiner Eisenbahn und seinen Autos. Es wurde anschließend fleißig gemalt, Sticker aufgeklebt und natürlich mit Papa Fußball gespielt und herum getobt. Zum Mittag gab es dann lecker Milchreis und Apfelmus. Mit von der Partie war dieses Mal Oma Ute, die via Skype Benni beim Essen Gesellschaft leistete. Es war schon recht spät gewesen, aber für Benni ging es trotzdem noch kurz zum Mittagsschlaf. Ohne Widerrede ließ er sich dann auch ins Bett bringen und schlief ganz lieb ein. Nach einem kurzen Nickerchen kuschelte Beni noch etwas im Bett und tobte mit der Mama herum.

Draußen hatte es mittlerweile tatsächlich aufgehört zu regnen. Sogar die Sonne ließ sich kurz blicken, aber Benni machte keinerlei Anstalten sich anzuziehen, um nach draußen zu gehen. Deshalb wurde noch schnell mit Oma Beate geskyped. Mit einer kleinen Waffel und der Aussicht auf ein Eis ließ er sich dann doch anstandslos anziehen. Matschsachen an und los ging es eine Runde mit dem Laufrad hinunter an den Strand. Natürlich nicht ohne eine Tüte Entenfutter mit zu nehmen. Am Wasser angekommen wurde alles sofort an die gefräßigen Enten, Schwäne und Möwen verfüttert. Und wieder wurde Benni von allen Seiten umzingelt und suchte kreischend das Weite. Zielsicher radelte er dann auch wieder zur Eisdiele und forderte erfolgreich seine Kugel Eis ein. Danach ging es noch etwas an der Promenade entlang, ehe es wieder langsam zurück nach Hause ging. Eine neue Regenfront hatte sich wieder angekündigt.

Wieder zu Hause durfte Benni dann noch etwas Fern sehen. Die Mama machte derweil Abendbrot. Für Benni gab es einen Teller voll Leckereien – Filmischen, Gurke, Käse, Weintrauben und Banane. Vor dem Fernseher langte er ordentlich zu und spachtelte dann sogar noch einen Joghurt weg. Am Abend ging es wieder in die Badewanne, wo Benni mit der Mama eine regelrechte Schaumparty veranstaltete. Danach wurde noch der gefühlte halbe Buchbestand vorgelesen, ehe Benni schlafen sollte. Der Papa musste dann doch noch etwas Kuschelarbeit leisten, ehe er endlich ins Land der Träume entschwand.

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Urlaub in Rerik – Tag 7

Von der Nacht reden wir am Besten erst gar nicht. Benni wachte extrem oft auf, sodass sich der Papa zum Schluss mit zu ihm ins Bett legen musste, damit endlich Ruhe einkehrte. Dementsprechend lange schliefen alle auch bis in den Vormittag hinein. Die Mama holte noch schnell Brötchen und machte Frühstück für ihre Rasselbande. Da der Blick aus dem Fenster nichts Gutes erahnen ließ, beschlossen Mama und Papa mit ihrem Spatz zum Indoorspielplatz nahe Rostock zu fahren. Es brauchte etwas Überredungskunst, ehe er auch mit wollte.

Benni jammerte die Fahrt über sehr viel über Kopfschmerzen, ehe es auf dem Rücksitz still wurde – er war tatsächlich eingeschlafen. Die anstrengende Nacht hatte doch ihre Spuren hinterlassen. So warteten Mama und Papa an der Halle noch etwas und ließen ihren Spatz noch etwas schlafen. Nach einer halben Stunde machten sie ihn dann schließlich wach. Drinnen wurden dann die Tickets gelöst und jeder bekam ein kleines Armband umgemacht. Die Mama machte ihren Spatz dann noch „spielfertig“ und los ging es. Die große Halle imponierte Benni zuerst sehr und so gingen alle erst einmal eine Runde, um sich alles anzuschauen. Die nächsten drei Stunden tobte, kletterte, hopste und rutschte er. Zuerst musste die Mama immer mit hoch klettern. Der Papa durfte leider nicht, da er das Maximalgewicht überschritten hatte. Benni wurde von Mal zu Mal immer sicherer und kletterte den Parcour zum Schluss komplett alleine. Natürlich durften auch die Bobbycars nicht fehlen, mit denen er durch die Halle raste. So langsam aber sicher ist er aber dafür zu groß 😉 Besonders angetan hatte es ihm auch die vielen Trampoline, wo er nach Herzenslust und sehr ausdauernd hüpfte und sich immer wieder umfallen ließ.

Mama und Papa beschlossen danach zum Nahe gelegenen Ostseepark, einem Einkaufszentrum, zu fahren. Sie brauchten aber fast eine Stunde, um ihren Spatz zu überreden mit zu kommen. Dort angekommen wurde sich zuerst um die Nachrungsbeschaffung gekümmert. Es gab dann Nudeln mit Wurstgulasch und für Benni natürlich Pommes mit Ketchup. Nach soviel Sport langte er ordentlich zu und aß natürlich den Teller komplett alleine auf. Anschließend war dann tatsächlich noch Platz für eine Kugel Eis – einfach Wahnsinn.

Da es doch schon recht spät war, ging es dann wieder zurück nach Hause. Kaum im Kindersitz angeschnallt, schlief Benni dann auch schon tief und fest ein. Wieder zu Hause war er dann noch recht verschlafen und durfte noch ein wenig auf der Couch kuschelnd Fernsehen schauen. Der Papa machte derweilen noch eben eine Pizza selber. Das Abendbrot gab es dann auch im Urlaubs-Style auf der Couch bei einer Runde Kika. Das Abendprogramm dauerte danach recht lange – Benni war noch sehr arg aufgekratzt. Nach dem Baden und Buch angucken mit dem Papa fand er leider sehr sehr schwer in den Schlaf. Mama und Papa mussten eine gefühlte Ewigkeit neben ihm kuscheln und schliefen fast selber mit ein.

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Urlaub in Rerik – Tag 6

Wie gewohnt verlief die Nacht wieder recht unruhig – die Mama musste mehrmals in der Nacht raus, um ihren Spatz zu beruhigen. Aber Benni schlief zum Glück bis kurz nach acht, sodass Mama und Papa doch noch etwas Schlaf bekamen. Diesen Morgen ließ sich Benni ohne Theater anziehen und wollte den Papa unbedingt mit zum Bäcker begleiten. Beide stiefelten dann los, während die Mama den Frühstückstisch deckte. Nach dem gemütlichen Frühstück packte die Mama alle Sachen zusammen für die große Fahrt. Es sollte nämlich mit der Molli-Bahn von Kühlungsborn nach Bad Doberan und zurück gehen. Benni freute sich schon seit dem Vortag riesig darauf und konnte es kaum noch erwarten.

Am Bahnhof kaufte die Mama noch schnell die Tickets, während die Männer schon die bereit stehende Eisenbahn in Augenschein nahmen. Sofort kletterte Benni in einen der Wagons und sicherte sich einen Sitzplatz. Seine kleinen Kinderaugen leuchteten wie verrückt, als sich der Zug in Bewegung setzte. Mit der Zeit wurde der Zug dann leider extrem voll, sodass Benni dann auf Mamas Schoß Platz nehmen musste. Trotzdem beobachtete er alles ganz genau wo der Zug lang fuhr und wo der Rauch aus der Lok heraus kam. Ganz lieb und ohne Theater kamen alle dann am frühen Mittag in Bad Doberan an. Dort stiegen alle kurz aus, um sich die Eisenbahn etwas genauer anzusehen. Mit dem selben Zug ging es dann kurze Zeit später wieder zurück. Dieses Mal war die Bahn deutlich leerer, sodass alle einen gemütlichen Fensterplatz bekamen. Benni war dann sogar so mutig, dass er sich bei voller Fahrt nach draußen traute. Den Rest der Fahrt guckte er mit großen Kulleraugen aus dem Fenster und mampfte sein Proviant.

Am Mittag kamen alle dann wieder in Kühlungsborn am Bahnhof an und es ging wieder zurück in die Ferienwohnung. Benni war von der Fahrt so begeistert, dass er unbedingt sofort noch einmal fahren wollte. Zu Hause angekommen gab es dann den schon am Vortag gemachten Spagettisalat, den er dann ordentlich verputzte. Ganz lieb und ohne Theater ging es dann ab ins Bettchen, wo Benni dann auch sofort einschlief. Die Mama nutzte die Zeit natürlich auch wieder für ein kleiner Nickerchen. Am Nachmittag erwachten dann alle wieder. Eigentlich wollten alle ein wenig an den Strand und die Sachen waren auch schon gepackt, ehe es leider wieder anfing zu regnen. Einen kurzen Blick auf das Regenradar aber ließ Besserung erhoffen.

So war es dann auch und am späten Nachmittag ging es, dick eingemummelt, mit dem Laufrad Richtung Strand. Die Mama hatte wieder eine große Tüte voll Entenfutter geschnitten und so ging es zuerst zu den hungrigen Enten. Benni fütterte zuerst voll mutig die großen Schwäne und die Enten, ehe er von unzähligen Möwen und weiteren Enten regelrecht umzingelt wurde. Ihm wurde das dann zu unheimlich und suchte auf Papas Schoß Zuflucht. Nach dem Ende der Raubtierfütterung ging es dann auf direktem Weg zur Eisdiele, wo es das schon obligatorische Eis gab. Am frühen Abend ging es dann noch zum Spielplatz, direkt am Salzhaff. Benni freute sich riesig und kletterte und rutschte wie verrückt.

Da es schon recht spät geworden war, machten sich alle dann wieder auf den Rückweg. Trotzdem ging es noch zum Fischladen, wo noch etwas leckerer Räucherfisch eingetütet wurde. Benni trug die Tüte voller Stolz dann nach Hause. Ihm schmeckte der Fisch total gut und er langte auch ordentlich zu. Mit der Mama ging es dann zum Plantschen in die Wanne, ehe er dann nach mehreren Gute-Nacht-Geschichten spät aber ganz lieb ins Traumschlummerland entschwand.

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Urlaub in Rerik – Tag 5

Die Nacht verlief leider wieder sehr unruhig. Ab Mitternacht schrie Benni wieder wie am Spieß und beruhigte sich erst wieder, als sich der Papa mit zu ihm ins Bett kuschelte. Immerhin schlief er dann ganz friedlich bis halb acht. Das Wetter zeigte sich von seiner schlechtesten Seite – es regnete ununterbrochen. Mama und Papa beschlossen daher einen „Gammeltag“ einzulegen und so durfte Benni noch etwas im Bett seine geliebten Filme gucken. Der Papa ging dann alleine kurz zum Bäcker, während sich Mama und ihr Spatz etwas zurecht machten. Dann wurde erst einmal ausgiebig und gemütlich gefrühstückt. Zur Freude von Mama und Papa machte ihr Spatz gleich noch sein großes Geschäft und natürlich gab es die Belohnung in Form von Gummibärchen.

Da es draußen immer noch schüttete wurde das Einkaufen etwas nach hinten verschoben. In einer kleinen Regenpause ging es dann noch in den Supermarkt, um noch ein paar Kleinigkeiten zu besorgen. Benni interessierte sich eher für die vielen Pfützen, in die er vergnügt hinein sprang. Auf dem Rückweg kamen dann wieder Bennis große Bockhörnchen heraus, sodass alle völlig durchnässt wieder zu Hause ankamen. Bis zum Mittag wurde noch ausgiebig mit den Autos und der Eisenbahn gespielt, während der Papa sich um das Mittag kümmerte. Benni aß nicht wirklich viel und ging dann super lieb ins Bett. Mama und Papa nutzten die Pause und gönnten sich auch eine Mütze Schlaf. Es war schon Nachmittag, als Mama und Benni endlich erwachten. Ein Blick auf das Regenradar ließ eine größere Regenpause erkennen und so beschlossen alle noch auf den Nahe gelegenen kleinen Spielplatz zu gehen.

In wetterfester Montur ging es dann mit dem Laufrad los. Obwohl der Spielplatz echt toll war, kam bei Benni keine rechte Begeisterung auf. Nach einer Bruchlandung auf der Rutsche und einigen Fehlversuchen an der Kletterwand wollte er doch lieber weiter fahren. So ging es noch ein wenig an die Steilküste. Auf dem Rückweg erspähte Benni dann eine große Pfütze. Gefühlte 30 Mal ist er dann hintereinander hindurch gerollert. Das war der ultimative Härtetest für Bennis neuen Outdoorschuhe, in denen seine Füße wirklich trocken blieben 🙂 Kurz vor dem nächsten Schauer ging es dann wieder zurück nach Hause. Dort skypte Benni dann noch etwas mit Oma Beate und Opa Rainer und die Mama machte schon einmal den Spagettisalat für den nächsten Tag fertig. Da Benni ja lange Mittagsschlaf gemacht hatte, wurde dann auch spät Abendbrot gegessen und gebadet. Super lieb absolvierte er das Abendprogramm und bekam vom Papa dann noch eine Gute-Nacht-Geschichte vorgelesen.

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Urlaub in Rerik – Tag 4

Die Nacht verlief wider erwarten sehr ruhig und Benni wachte mit nur einem Mal meckern in der Nacht morgens um 6 auf. Die Mama kuschelte sich dann zu ihrem Spatz noch etwas ins Bett. Benni kasperte nur in einer Tour herum, sodass die Mama kurzer Hand das Bett wieder verließ. Die Mama ging wieder zu sich ins Bett und siehe da, der Benni schlief tatsächlich noch einmal ein. Da der Papa auch noch schlief, nutzte die Mama die Ruhe und ging Brötchen holen. Auf dem Rückweg ging sie noch eben zur Apotheke und besorge Medikamentennachschub für Bennis Verstopfung. Wieder zurück frühstückten Mama und Papa alleine, da Benni noch keine Anstalten machte aufzuwachen. Erst gegen viertel zehn erwachte ein quietsch vergnügter kleiner Mann. Natürlich ließen ihm Mama und Papa noch etwas vom Frühstück über und so mampfte er wie gewohnt mehrere Schüsseln Cornflakes. Vor der Abfahrt in den Zoo in Rostock ging es für Benni noch einmal auf Toilette und Mama und Papa trauten ihren Augen nicht, als sie Bennis großes Geschäft erblickten. Sie waren total baff und Benni mächtig stolz. Natürlich gab es dafür die Tags zuvor versprochene Tüte Gummibärchen.

Nach einer knappen Stunde kamen alle dann am späten Vormittag in Rostock an. Bennis Laune war genauso prächtig wie das Wetter und so schwang er sich auf sein Laufrad und los ging es. Vorbei an den Ottern Zebras und Kamelen wurde sofort der erste Spielplatz erspäht. Natürlich musste da auch gerutscht, balanciert, geschaukelt und geklettert werden. Weiter ging es dann zu den Flamingos und Kängurus, die eine kleine Mittagspause machten. Immer wieder säumten kleine Wasserspiele die Strecke, wo Benni nach Herzenslust spielte. Durch eine großen Tunnel ging es dann auf die zweite Seite des Zoos. Vorbei am großen Bisongehege wollte Benni dann unbedingt zu den Krokodilen. Voller Ehrfurcht staunte er dann vor dem großen Becken, wo die Kaimane relaxten. Im großen Raubtiergehege schliefen die großen Tiger leider, sodass sich Bennis Aufmerksamkeit auf die Erdmännchen lenkte. Dort machten alle eine kleine Obst-und Trinkpause. Da es mittlerweile schon später Mittag war, ging es dann direkt zum nächsten Imbiss. Dort gab es Pommes und Nuggets satt. Vollends zufrieden ging es dann weiter. Vorbei an den Miniflusspferden und kleines Affen ging es zu den Eseln. Die bekamen gerade eine Ladung Gras zu fressen. Benni eschauffierte sich extrem darüber, dass sie ständig stänkerten und sich bissen. Doch aus das vehemente Ausschimpfen von Benni half leider nicht viel. Auf dem Weg zum Endspurt ging es dann noch schnell zu den Schlangen, vor denen er immensen Respekt hatte. Auf dem Weg Richtung Ausgang bestaunten alle dann noch die große Elchherde, inklusive Nachwuchs.

Ein ganz dickes Lob an den Benni an dieser Stelle. Der kleine Racker ist doch tatsächlich fast 4 Stunden mit dem Laufrad im Zoo herum gedüst ohne auch nur ein einziges Mal zu jammern oder zu meckern – das ist aller Ehren wert.

Am Ausgang durfte sich der Benni dann eine kleine Belohnung im Zooshop aussuchen. Jegliche Versuche von Mama und Papa ihn für ein Kuscheltier zu begeistern schlugen komplett fehl, als er das Regal mit den Autos erblickte. Nach etwas Überlegung entschied er sich für einen kleinen blauen Jeep und freute sich riesig.

Auf dem Weg wieder nach Hause schlief Benni dann natürlich sofort und tief ein. Wieder zu Hause und noch etwas müde wurden erst einmal alle Knochen sortiert und Benni spielte wie immer ganz lieb und ausdauernd. Da das Wetter immer noch traumhaft war, ging es dann am späten Nachmittag dann noch runter an den Strand und zu den Enten. Die Mama hatte vorher extra noch ein bisschen Entenfutter geschnitten und Benni fütterte sie dann mit einer unglaublichen Freude und Ausdauer. Natürlich gab es dann noch ein leckeres Eis 🙂 Da Benni noch unbedingt an den Strand wollte, gingen alle noch ein wenig dorthin. Er drehte dann noch einmal so richtig auf – baute mit der Mama tolle Sandburgen, tobte mit dem Papa herum und jagte die vielen Möwen. Alle genossen noch die tolle Abendsonne, ehe es wieder zurück ging. Da Benni kein Abendbrot mehr essen wollte, ging es dann gleich zum Plantschen in die Wanne und für eine Gute-Nacht-Geschichte und Kuscheln mit der Mama ins sein großes Bett. Benni schlief nach solch einem aufregenden Tag dann doch recht schnell ein.

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Urlaub in Rerik – Tag 3

Die Nacht war schon wie gewohnt unruhig und Benni schrei viel in der Nacht. Der Papa kuschelte mit ihm noch ein wenig, ehe es wieder iPad im Bett gab. So konnten Mama und Papa wieder noch etwas aus muntern. Mit etwas Überreden ließ sich Benni dann auch anziehen, denn er wollte unbedingt mit Papa zum all morgendlichen Brötchen holen. Die Mama deckte inzwischen den Tisch, ehe die Männer von ihrem Beutezug zurück kamen. Benni dampfte wieder ordentlich was weg, was der Mama wieder Kopfzerbrechen bereitete. Das alles musste ja auch irgendwann wieder raus aus Benni.

Nach dem Frühstück wurde die Strandtasche gepackt und Benni schwang sich auf sein Laufrad. Es ging Richtung Strand und Haff. Da die Mama zuvor noch einen Beutel mit alten Brotresten fertig gemacht hatte, ging es zuerst zu den Enten ans Wasser. Dort fütterte Benni mit sehr großer Ausdauer die Enten und schimpfte immer wieder mit den sehr aufdringlichen und diebischen Möwen. Danach ging es gleich weiter an den Strand. Benni buddelte sofort drauf los. Die Mama hatte ja auch ganz viel Sandspielzeug eingepackt. Benni genoss den Strandbesuch in vollen Zügen, tobte und spielte ausgelassen. Am frühen Mittag machten sich alle dann wieder auf den Heimweg. Der dauerte wieder etwas länger, da er schon recht müde und kaputt war. Zu Hause gab es dann sofort leckeren Kartoffelsalat mit Fisch, den der Papa am Vortag schon gemacht hatte. Ohne Theater und Gegenwehr ließ sich Benni dann ins Bett bringen und schlief auch sofort ein. Mama und Papa nutzten die kleine Pause und machten auch ein Nickerchen.

Am frühes Nachmittag ging es dann in den Tierpark nach Wismar. Dort waren Mama und Papa mit Benni schon im letzten Jahr zwei Mal gewesen. Benni erkundete natürlich alles wie gewohnt mit seinem Laufrad. Zuerst ging es in das Streichelgehege, wo das Dammwild schon wartete. Die Mama hatte eine Tüte mit Futter gekauft und wurde dann sogleich umzingelt. Sogar die Papiertüte aß ein Dammwild auf. Benni hielt sich sehr wacker in der Höhle des Löwen und wurde nur einmal um geschupst. Danach statteten alle den Vögeln, Enten und kleinen Äffchen einen Besuch ab. Von weitem erblickte Benni dann die Trampoline. Schuhe aus und etwas gewartet, dann durfte er nach Herzenslust hopsen und toben. Das machte er dann auch sehr ausdauernd. Nach einer kleinen Trink-und Kekspause ging weiter zu den Kaninchen und Meerschweinchen. Danach ging es zu der kleinen Parkeisenbahn. Benni freute sich riesig darauf mit ihr fahren zu dürfen. Er wartete ganz brav bis es endlich los ging, bekam seine Fahrkarte und los ging die Fahrt. Der Papa begleitete ihn, da er noch etwas zu klein war. Ganze 3 Runden ging es bergauf, bergab und durch den Tunnel. Diese strahlenden Kinderaugen zu sehen war einfach wunderbar. Kurz bevor der Park zu machte, gab es dann noch ein Eis und Beni aß dann der Mama noch ihre Pommes weg. Wieder aufs Laufrad geschwungen strampelte Benni dann ganz lieb wieder zum Auto zurück. Auf dem Heimweg jammerte er dann schon wieder, dass ihm sein Po weh tut.

Völlig schlapp und müde zu Hause angekommen, spachtelte Benni dann noch ordentlich was zum Abendbrot weg. Und wie schon von der Mama befürchtet ging das Gejammer um die Kackiwurst schon wieder los. Benni kämpfte aber sie wollte einfach nicht heraus kommen. Er ist mittlerweile schon so Kopf gesteuert, dass er sein großes Geschäft wieder mit Schmerzen verbindet. So mussten Mama und Papa wieder einmal nachhelfen. Nach heftigem Kreischen kam dann wieder eine kleine brettharte Wurst heraus. Das Movicolpulver scheint seine Wirkung dieses Mal nicht entfaltet zu haben. Na ja, so ging es mit einer Katzenwäsche und einer Gute-Nacht-Geschichte vom Papa sehr sehr spät ins Bett. Morgen früh geht die Mama dann sofort zur nächsten Apotheke, um Nachschub an Medikamenten zu besorgen. Auf das es besser wird…schakkaaaa.

 

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Urlaub in Rerik – Tag 2

Die Nacht verlief, verglichen mit den Wochen zuvor, doch recht ruhig und Benni meldete sich nur zwei Mal. Gegen viertel sieben meldete er sich erneut. Die Mama kuschelte sich noch ein wenig zu ihrem Spatz ins Bett und beide schlummerten noch bis um sieben weiter. Danach durfte Benni ein wenig Feuerwehrmann Sam auf dem Tablet schauen, sodass Mama und Papa selber noch ein wenig aus muntern konnten.

Der Blick dann aus dem Fenster verhieß nichts Gutes – es regnete im strömen. Trotzdem machten sich alle dann gleich fertig und es ging zum Bäcker und zum Supermarkt. Benni suchte sich ein leckeres Schokobrötchen aus und stapfte bei jeder Gelegenheit durch alle Pfützen. Wieder zu Hause wurde erst einmal ausgiebig gefrühstückt und Benni langte ordentlich zu. Da es nach wie vor regnete, spielte Benni noch etwas drinnen Eisenbahn und Duplo.

Bei der ersten Wolkenlücke wurden sich wieder in die Matschklamotten geschmissen und es ging raus mit dem Laufrad. Am Strand angekommen wollten alle eigentlich die Enten mit trockenen Brötchen füttern, doch es war nur eine kleine Schwanenfamilie mit ihren Kindern da. Das hielt Benni aber nicht davon ab ganz eifrig seine Brötchenstücken ins Wasser zu schmeißen. Danach ging es noch kurz an den Strand ans Wasser. Dort machten alle eine kleine Pause, ehe es dann wieder weiter ging. Noch schnell eine große Matschpfütze durchfahren, ging es dann am Mittag wieder zurück nach Hause. Benni war schon arg müde und so dauerte der Heimweg etwas länger. Zu Hause angekommen machte die Mama dann gleich Mittag. Da Tante Sarah aus England dann noch via skype anrief, verschob sich sowohl das Mittagessen, als auch der Mittagsschlaf nach hinten. Die Mittagsruhe nutzte dann auch die Mama um etwas zu schlafen.

Am Nachmittag erwachten dann alle und Benni war bester Laune. In einem für den Urlaub entsprechenden Tempo wurde sich dann auch angezogen , ehe es bei herrlichstem Wetter nach Kühlungsborn ging. Da Mama und Papa Bennis Laufrad vergessen hatten einzuladen, musste Benni wohl oder übel alles zu Fuß gehen. Das machte er aber ganz prima. Zur Belohnung gab es dann auch ein leckeres Eis. Sofort erspähte dann Benni mit seinen Adleräuglein ein kleines Karussell. Natürlich durfte er dann auch damit fahren – einmal mit der Feuerwehr und einmal im großen Bus. Dass es danach schwierig war ihn wieder vom Karussell weg zu bekommen war völlig klar. Zurück zum Auto ging es dann auf Papas Schultern. Auf dem Heimweg klagte Benni dann wieder über Bauchschmerzen. Am Abend wurde dann noch kurz mit Oma Ute geskyped, ehe es nach dem Abendbrot in die Wanne zum Plantschen ging. Die Mama laß ihrem Spatz dann noch einige Geschichten vor, ehe Benni so langsam zur Ruhe kam. Er fand nur langsam in den Schlaf und der Papa musste noch ordentlich Kuschelarbeit leisten.