Der Benni ist schon eine Marke. War er Ende letzter Woche noch sehr unruhig und äußerst knatschig gewesen, so können die Eltern an diesem Wochenende einen ganz anderen Jungen erleben. Gestern hat er fast den gesamten Tag verschlafen – nur unterbrochen durch diverse Rauptierfütterungen. Auch heute war er äußerst ausgeglichen und super lieb gewesen. Hier und da weint er immer noch vor Bauchweh, aber längst nicht so schlimm wie sonst. Ob die ganzen Medikamente und Hausmittelchen von Mama und Papa da geholfen haben? Wer weiß das schon. Jetzt drücken die Eltern mal ganz fest die Däumchen, dass dieser Zustand noch ein bisschen anhält 🙂 Aber erstens kommt es anders und zweitens als man denkt 😉
4 Wochen
Hallo liebe Blogleser- und leserinnen,
nach nunmehr 4 Wochen möchte ich, Benni, mich hier auch einmal zu Wort melden. Wahnsinn, dass ich heute auf den Tag genau schon 1 Monat auf dieser Welt verweile. Und ich kann euch sagen, dass das bis hierher schon ein ganz schön anstrengendes und aufregendes Abenteuer war.
Was musste ich seit meiner Geburt nicht so alles lernen.Es ist nicht mehr so schön warm und kuschelig wie in Mamas Bauch früher. Ständig neue Geräusche und Nachts ist es plötzlich total still – das kann einem ganz schön Angst machen kann ich euch sagen. Bloß gut, dass meine Mama bei mir schläft. Besonders toll sind immer die vielen Kuscheleinheiten mit meiner Mama und meinem Papa – die vertrauten Gerüche und Stimmen lassen mich immer ganz schnell ins Traumschlummerland entschwinden.
Wieso gibt es eigentlich keine 24 Stunden All-Inclusive-Essensversorgung mehr??? Ich muss mich immer bei meinen Eltern lautstark bemerkbar machen, wenn mein kleiner Magen knurrt – und der knurrt oft 😉 Ich wachse und wachse und nehme unaufhörlich immer mehr zu. Mama und Papa sagen, dass ich schon 5 Kilo wiegen soll – pff über sein Gewicht spricht man nicht – aber sie mussten schon größere Windeln für mich kaufen und ein paar von meinen Klamotten aussortieren 😉 Für meine kleine Verdauung ist das alles hingegen voll anstrengend und ständig hab ich Bauchweh. Ich weine und schreie dann immer soviel weil das immer so dolle weh tut- was soll ich denn machen? Ich weiß, dass das für meine Mama und meinen Papa sehr anstrengend ist mit mir, aber ich mache das nicht mit Absicht. Es ist einfach richtig schwer sich in der neuen großen aufregenden Welt zurecht zu finden. Ich geb mein Bestes, um meinen Eltern ab und zu ein paar ruhige Tage zur Erholung zu verschaffen. Voll komisch ist immer, dass meine Eltern immer nach jedem Fläschchen eine Art Bäuerchen einfordern und mich so komisch herumtragen – Papa macht das immer vor und sie freuen sich dann immer wenn ich es dann nachmache – fragt mich jetzt bitte nicht warum.
Besonders gut kann ich Mama und Papa mit meinen Grimassen um den Finger wickeln 🙂 Ich brauch bloß meine kleine „Show“ abziehen und schon sind nicht nur sie ganz hin und weg von mir;-)
Auch hab ich in den letzten Wochen ganz viel Besuch und somit auch gaaaanz viele tolle Geschenke bekommen. Wieso durfte ich die eigentlich nie selber auspacken? 😉
Ich hab auch schon meine ersten Autotouren und ausgiebige Spaziergänge absolviert – das beruhigt immer so schön, wenn einem der Wind um das kleine Näschen weht.
Besonders genießen tue ich vor allem die ausgiebigen Massagen und das Föhnen Abends. Das tägliche Anziehen hingegen nervt voll und ich protestiere dann auch immer vehement – leider ohne Erfolg.
Ihr seht also, dass ich schon allerhand tolle Sachen bis heute erlebt habe. Und ich bin schon gespannt, was noch so alles auf mich wartet.
Euer Benni
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Besuch auf Arbeit
Heute haben Mutti und Benni ihren Antrittsbesuch auf Arbeit von Mama und Papa erfolgreich absolviert. Die Mutti hatte schon irre Panik, ob alles klappen würde und Benni auch nicht das halbe INI zusammen brüllt. Aber dem war nicht so. Benni hat sage und schreibe 3h lieb im Cosi geschlummert und nach seiner hochverdienten Flasche Milch einfach weiter geschlafen. Die Mutti dachte zwischenzeitlich, dass sie das falsche Kind mitgenommen hatte – gerade nach den letzten anstrengenden Tagen;-)
So hatte sie genug Zeit um der halbe Belegschaft ihren Spatz zu präsentieren 🙂 Und Benni war heute nicht das einzige Kind gewesen – gleich 6 der Mütter, die letztes Jahr entbunden hatten, waren heute da gewesen. Es war ein rundum gelungener Besuch gewesen. Die Mütter konnten sich untereinander austauschen. Die Mutti hat sehr viel Zuspruch bekommen durchzuhalten und viele liebe aufbauende Worte mit auf den Weg bekommen. Und die Kollegen waren hin und weg vom süßen Spatz gewesen und die Mutti natürlich total stolz 🙂 So verbrachten sie ganze 4h auf Arbeit, inklusive Mittagessen für die Mutti. Natürlich haben sie auch den Papa am Arbeitsplatz besucht – der musste aber doch mal hin und wieder arbeiten 😉
Pure Verzweiflung
Die Mutti hatte ja schon früher von guten und schlechten Tagen berichtet. Die letzten Tage waren leider wieder von der schlechten Sorte gewesen:-( Seit dem Wochenende hat Benni angefangen vermehrt zu weinen und zu schreien. Er krümmte sich tagein tagaus vor Bauchschmerzen. Das hatte natürlich auch zur Folge, dass die Mutti Nachts nun gar kein Auge mehr zumachen konnte – und leider dieses Defizit tagsüber auch nicht ausgleichen konnte, da er auch fast pausenlos geschrien hatte. Und da der Papa ja arbeit, kann sie Benni auch nicht einmal kurz abgeben. Aber der Papa war die Tage so lieb und hat ihr Benni zumindest Abends abgenommen, sodass sie mal ne Stunde mit Ohropax schlafen konnte. Gerade gestern war sie der Verzweiflung ganz nah gewesen und mit den Nerven ziemlich am Ende. Die Hebamme hat den Eltern geraten das Milchpulver umzustellen und noch ein Medikament empfohlen zur Linderung der Blähungen. Abends haben Mama und Papa Benni noch sogenannte Kümmelzäpfchen gegeben, die die Mutti von allen Seiten hat empfohlen bekommen.
Ob es nun daran lag oder Benni einfach nach der tagelangen Schreierei fertig gewesen ist – er hat die letzte Nacht so viel geschlafen, dass er nur 2 mal Nachts ran war, wobei ihn die Mutti morgens halb 6 geweckt hatte, weil sie dachte er verhungert (nach 5h ohne Flasche). Völlig idiotisch, aber die Mutti hatte sich irgendwie Sorgen gemacht. Naja nächstes Mal lässt sie ihn einfach schlafen und freut sich über ihren Schlaf 😉
Mutti allein zu Haus
Seit diesem Montag ist die Mutti nun allein zu Haus, da der Papa wieder arbeiten muss. Leider finden auch seitdem umfangreiche Renovierungsarbeiten der Nachbarn statt, die noch zusätzlich belasten. Eine ganz liebe Freundin der Mutti ist gleich zu Besuch gekommen, um die sie am ersten Tag zu unterstützen. Mal sehen wie sich das so weiter entwickelt.
Benni und sein Hofstaat
Benni hat nach in nur wenigen Wochen einen ganz beachtlichen Hofstaat aufgebaut. Da kann man ja glatt einen ganzen Zoo aufmachen 😉 Und die Eltern befürchten, dass die Plüschtierflut bei Weitem noch kein Ende gefunden hat.
Benni stellt mal kurz alle vor (von l. nach r.): Hund Benni, Ponny ohne Namen, Bärin Lilly, Yoshi, Pferd Giovanni, Yoshiline, Bär Patrick, Babybärin Paula, Hund Lenni 🙂
Besuch von Oma Beate und Opa Rainer
Gestern nun konnten auch Oma Beate und Opa Rainer ihren Enkel das erste Mal live erleben. Da sie aber soweit weg von ihm wohnen, werden sie ihn leider auch in Zukunft nicht sooft besuchen können. Trotz alledem waren sie ganz hin und weg von Benni gewesen und hatten nur noch Augen für ihn. Vor allem die Oma hat ihn die ganze Zeit herum getragen und Lieder vorgeträllert – voll süß. Es gab auch wieder reichlich Geschenke für Benni und seine Eltern. Ein riesen Dankeschön dafür 🙂 Später nutzten die Eltern dann auch gleich eine kurze Regen-und Sturmpause um mit allen schnell noch einen kurzen Spaziergang am Kanal zu machen – natürlich durften die Großeltern den Ferrari fahren 🙂
Kurz vor der Verabschiedung Abends machte Benni seiner Oma Beate ein schönes Abschiedsgeschenk – er spuckte in hohem Bogen seinen gefühlten kompletten Mageninhalt über sie – inklusive Haare. Natürlich hat Benni auch seine kompletten Klamotten darin gebadet. Da die Oma den folgenschweren Fehler begangen hatte und keine Wechselsachen mit hatte, musste die Mutti mit einem Shirt und einem Tuch aushelfen. Das nächste Mal ist sie bestimmt schlauer 😉
Nach einer Nacht im Hotel haben sie es sich dann am nächsten Morgen nicht nehmen lassen, nochmal kurz bei unserem Spatz vorbei zu schauen, um sich zu verabschieden 🙂
Neuer Ferrari 2
Völlig überraschend sind die Eltern seit heute stolze Besitzer eines Maxi-Cosi Mila Liegebuggys. Da Onkel Konrad und Tante Sandra ihren Buggy doch noch ab un zu brauchen, haben Bennis Großeltern beschlossen, den Eltern einen zu kaufen und auch zu sponsern. Sie waren völlig überrascht und haben sich tierisch gefreut – vielen lieben Dank 🙂
Mit dem Untersatz kann die Mutti ab sofort viel mobiler unterwegs sein – sei es zum Arzt oder mal kurz einkaufen – zumal der Papa ab kommender Woche wieder arbeiten geht. Buggy aufgeklappt, Cosi drauf un ab geht die Post. Es ist doch um einiges handlicher als den KiWa einzuladen. Mama und Papa werden das neue Gefährt bei Gelegenheit auf Herz und Nieren prüfen 😉
3 Wochen
Man man man…3 Wochen ist unser Sonnenschein jetzt schon alt. Mama, Papa und Benni haben sich mittlerweile gut zu Hause eingelebt. Die Hebamme kommt jetzt auch immer seltener.
Es gibt nach wie vor gute und schlechte Tage. Die letzten Tage waren äußerst anstrengend mit ihm. Er war sehr weinerlich und knatschig und schrie zeitweise wie am Spieß. Der arme Wurm hatte sichtbar Schmerzen – entweder Bauchweh oder wie von den Eltern vermutet, durch seinen ersten Wachstumsschub bedingt. Er wollte mind. jede Stunde die Flasche und ließ sich auch danach kaum durch Herumtragen oder Kuscheln beruhigen. Die Mama hatte ganz schön damit zu kämpfen ihren Spatz so leiden zu sehen, war der Verzweiflung nah und hat viel geweint 🙁 Einen ganz lieben Dank an dieser Stelle an Tante Sandra, die die Mutti am Telefon bestärkt und wieder etwas aufgebaut hat – ganz lieben Dank dafür 🙂
Heute hingegen ist er wieder sehr ausgeglichen, trinkt und schläft viel. Er verzaubert uns dann wieder mit seinen zuckersüßen Grimassen, vor allem wenn er nach seiner Raubtierfütterung einen mit vollster Zufriedenheit ansieht und ins Traumschlummerland entschwindet. Gerade diese Tage genießen die Eltern jetzt umso mehr – wer weiß wann der nächste Schub kommt.
Unser Benni ist nach wie vor ein richtiger Schluckspecht. Unter 120 ml rühren seine Eltern erst gar keine Flasche mehr an. Die Milchpulver-Auf-u. Zubereitungs-Maschinerie erreicht auch schon nahezu Perfektion. Flasche nehmen, Pulver rein, heißes und kaltes abgekochtes Wasser dazu, Verdauungstropfen rein, schütteln, fertig – das alles unter einer Minute 🙂 Es muss auch schnell gehen, denn ihrem Spatz geht es dann immer nicht schnell genug mit dem Essen. Auch mit dem Bäuerchen machen klappt es immer besser. Spucken tut er hin und wieder mal – bevorzugt auf Muttis Klamotten oder die frisch gewaschene Bettwäsche 😉
Mama und Papa versuchen viel mit ihrem Spatz an die frische Luft zu gehen. Benni genießt das immer sehr und schlummert zufrieden in seinem Wagen. Man darf bloß nicht stehen bleiben um zu plaudern oder um sich mal einige Minuten auf der Bank auszuruhen 😉
Vor allem der Papa versucht seinen Sohn schon an die modernen Medien heranzuführen. So sitzt er meist nach der Fütterung mit ihm wippend auf seinem Gymnastikball und zeigt ihm seine neuesten Computerspiele oder auf seinem Tab coole Videos. Keine Ahnung ob das unseren Spatz interessiert, aber er scheint die Zeit mit seinem Papa sehr zu genießen 🙂
Mit dem Schlafen nachts ist das weiterhin so eine Sache. An sein Gitterbettchen denken die Eltern ja noch gar nicht. Meist möchte er in Muttis Armen schlummern, was sie ihm auch noch genehmigt. Bloß nicht weglegen – sei es auch nur direkt neben ihr ins Bett. Er braucht halt noch den Körperkontakt das Kuschelmonster 🙂 Solange er nicht noch mit 18 im Elternbett schläft ist es ja ok 😉
Neue Fotos gibt es bei Gelegenheit mal wieder. Mama und Papa haben sich vorgenommen, mehr zu fotografieren. Die Zeit vergeht einfach viel zu schnell und der Spatz wird immer größer – schnief.



























