Man könnte doch glatt vermuten, dass Benni als Matschsachen-Tester arbeitet. Er freut sich immer wenn es draußen regnet und er seine Matschsachen anziehen kann. Dann ist keine noch so kleine Pfütze vor ihm sicher 😉 Auch bei Sonnenschein müssen zumindest die Gummistiefel angezogen werden.
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Onkel Konrad im Ballon
Vor einigen Wochen ist Onkel Konrad am Abend spontan mit dem Heißluftballon gefahren. Und da er direkt vor Bennis Fenster lang gefahren ist, konnte Benni den großen Ballon auch ganz toll verfolgen. Er war völlig fasziniert und schaute immer wieder gen Himmel. Er winkte auch ganz doll und verteilte Küsschen 🙂
Kackitanz
Hach ja, Benni und seine Verdauung – das ist schon eine Sache für sich. Im Moment klappt es richtig gut *aufHolzklopf*. Mama und Papa achten immer sehr darauf, dass er sein großes Geschäft auch regelmäßig gemacht. Dafür ist ihnen nichts zu blöd. So freuen sie sich immer super doll wenn es Benni ohne Probleme geschafft hat. Auch will er immer sofort das „Ergebnis“ in der Toilette sehen. Dafür steht dann immer die kleine Taschenlampe parat, mit der auch immer in die Toilette hinein geleuchtet werden muss, um die Kackiwurst zu begutachten. Danach darf er die Spültaste drücken, nur um danach sofort zu schauen, ob sie auch wirklich weg gespült worden ist.
Was tut man nicht alles, damit der Große Freude auf der Toilette hat 😉
Besuch bei Uropa Fritz
Vor einiger Zeit haben Mama und Papa zusammen mit Benni wieder einmal den Uropa Fritz besucht. Da das Wetter sehr wechselhaft war, wurde kurzer Hand in der Wohnung gespielt. Benni war super drauf und fühlte sich von Anfang an pudelwohl. Kein Wunder, denn es gab von seinem Uropa Kekse sat 🙂 Es wurde ausgelassen herum getobt und alle hatten sehr viel Spaß. Der Uropa genoss den Besuch sichtlich und in vollen Zügen.
Urlaub in Rerik – Tag 11
Die letzte acht verlief wieder durchwachsen. Benni schlief sehr unruhig und wollte oft mit Mama und Papa kuscheln. Da es schon am Vormittag wieder zurück nach Hause gehen sollte, wurden Mama und Papa durch den Wecker geweckt. Der Papa ging gleich noch schnell den Müll raus bringen und die Mama machte sich fertig. Benni war derweil auch schon wach gewesen und wollte unbedingt den Papa noch einmal mit zum Bäcker begleiten. So zog er sich auch ohne Theater ganz fix an und die Männer stiefelten los. Die Mama kramte noch ordentlich in der Wohnung herum, ehe Benni wieder voller Stolz der Mama die Brötchentüte überreichte. Alle frühstückten dann ganz in Ruhe und machten noch etwas Proviant für die Fahrt fertig. Die restlichen Sachen waren rasch zusammen gepackt und die Mama lud dann alles in das Auto ein. Noch eben die Wohnung ausgefegt und die Schlüssel übergeben ging es dann wieder auf den Weg nach Hause.
Die Rückfahrt gestaltete sich deutlich angenehmer, als die Hinfahrt. Lediglich zwei kleinere Staus waren zu beklagen. Benni unterhielt Mama und Papa fast auf der gesamten Rückfahrt prächtig – lediglich unterbrochen durch ein ganz kurzes Nickerchen. Und schon wieder plapperte und sang ohne Pause. Das war einfach zu herrlich gewesen.
Am späten Mittag dann kamen alle dann heil wieder in Magdeburg an. Mama und Papa schleppten das ganze Gepäck nach oben. Natürlich wurde Bennis Spielzeugkiste als Erstes ausgepackt, sodass er gleich weiter spielen konnte. Und das machte er einfach ganz lieb und großartig. So konnte sich die Mama ganz in Ruhe durch die riesigen Wäscheberge kämpfen. Der Papa war derweil so lieb und füllte den leeren Kühlschrank etwas auf. Während die Waschmaschine und er Trockner auf Hochtouren liefen, spielte Benni immer noch ganz toll, ausdauernd und kreativ.
Durch den fehlenden Mittagsschlaf machte die Mama dann sehr früh Abendrot – es gab leckereren Sauerkrautauflauf. Mama, Papa und Benni langten dann auch ordentlich zu. Der Versuch Benni dann etwas eher ins Bett zu bringen schlug dann etwas fehl. Benni plantschte ordentlich in der Wanne und lauschte den Geschichten vom Papa. Das Einschlafen fiel ihm dann aber extrem schwer, sodass Mama und Papa wieder ordentliche Kuschelarbeit leisten mussten.
Es war ein super toller Urlaub gewesen. Benni hatte so unglaublich viel Saß und genoss es in vollen Zügen Mama und Papa mal ganz für sich zu haben. Es war einfach eine tolle Zeit und die letzten Urlaubstage zu Hause werden auch noch in vollen Zügen genossen 🙂
Urlaub in Rerik – Tag 10
Die Nacht verlief wieder sehr entspannt und ruhig und Benni meldete sich lediglich nur ein Mal, um etwas zu trinken. Wie schon die Tage zuvor schlief er sehr lange. Mama und Papa hörten die ersten Lieder erst nach um 8 aus seinem Zimmer ertönen. Er durfte dann auch noch ein wenig Feuerwehr und Bagger auf dem Tablet schauen, während Mama und Papa schon einmal das Frühstück vorbereiteten. Benni wollte die Mama unbedingt mit zum Bäcker begleiten, trödelte aber sehr sehr lange herum. Da er dann auch noch anfing zu Bocken und zu Gnatzen war das der Mama zu viel und sie ging dann alleine Brötchen holen. Das passte Benni natürlich ganz und gar nicht und das teilte er dann auch sehr lautstark mit. Auch als die Mama wieder da war und es Frühstück gab beruhigte er sich nicht. Erst nach einer klaren Ansage von Mama und Papa besann sich Benni und setzte sich mit an den Tisch.
Nach dem Frühstück ging es dann noch eine kleine Runde zum einkaufen. Natürlich deckten sich alle noch mit leckerem Räucherfisch für zu Hause ein. Noch schnell was zum Mittag eingekauft, ging es bei Regen gleich wieder zurück. Während Benni wieder ganz lieb mit seiner Eisenbahn spielte, begann die Mama schon einmal die ersten Sachen einzupacken. Recht früh gab es dann Mittag für alle – Nudeln mit Tomatensauce. Benni verputzte gleich zwei Teller. Ganz lieb ging er anschließend auch ins Bett und schlief sofort ein. Die Mama nutzte die Pause, um noch weiter die Sachen ein zu packen, ehe sie noch ein wenig auf dem Sofa relaxte.
Bennis Mittagsschlaf fiel wieder sehr lange aus, sodass er schließlich wach gemacht werden musste. Da es draußen leider noch etwas regnete, durfte er noch ein wenig im Schlafzeug Eisenbahn spielen. Als dann die Sonne heraus kam, zogen sich alle dann schnell an und los ging es noch eine Runde an den Strand. Alle Brotreste wurden noch klein geschnitten und mit runter genommen. Bei ordentlichem Wind war es nicht ganz so einfach die Brotreste zielsicher zur gefräßigen Meute zu bringen. Wieder bekamen die Schwäne inklusive deren Babys den Vorzug vor den gefräßigen und frechen Möwen. Wie selbstverständlich forderte Benni danach seine Kugel Eis ein, die er dann auch am letzten Tag bekam. Danach ging es dann noch einmal auf die Seebrücke und Benni sagte dem Meer ganz lieb tschüss 🙂
Am frühen Abend ging es dann wieder in das Domizil, wo er schon recht zeitig Hunger anmeldete. Deshalb gab es schon sehr früh den Rest Nudeln mit Tomatensauce und einen kleinen Obstteller als Dessert. Zusammen mit der Mama räumte er dann lieb seine ganzen Spielsachen zusammen und verstaute sie in seiner Spielzeugkiste. Mit ordentlich Kinderlieder-Beschallung ging es ab in die Badewanne, wo er zusammen mit der Mama Lied um Lied mit sang. Schnell noch die Zahnteufelchen vertrieben kuschelten beide noch im großen Bett und Benni lauschte einer Gute-Nacht-Geschichte nach der anderen. Wie von Mama und Papa geplant schlief er dann auch recht schnell ein. Am nächsten Tag sollte er dann etwas früher aus den Federn kommen, da die Heimfahrt anstand.
Urlaub in Rerik – Tag 9
Die Nacht sollte wohl die Entschädigung für die letzten Nächte gewesen sein. Benni schlief sensationell von 20:30 Uhr bis um 08:45 am nächsten Morgen durch. Lediglich am frühen Morgen wollte er noch etwas Wasser trinken, schlief dann aber sofort wieder ein. Kaum erwacht, wollte er dann unbedingt den Papa mit zum Bäcker begleiten. Er zog sich in Windeseile an und dann stiefelten beide Männer los. Voller Stolz kam dann Benni mit der Brötchentüte herein gestapft und schon wurde gefrühstückt. Er verdrückte gleich ein ganzes Brötchen und eine Schüssel Cornflakes.
Danach wurden die Strandsachen gepackt und sich dick eingemummelt. Trotz des blauen Himmels war es doch noch recht frisch draußen. Und so stiefelten alle los Richtung Strand – Benni düste natürlich mit seinem Laufrad los. Die Strandmuschel in Position gebracht und das ganze Sandspielzeug ausgekippt ging es los. Benni baggerte, buddelte und spielte ganz lieb und ausgelassen. Später „kochte“ er Mama und Papa dann noch eine Nudelsuppe – aus Seetang 🙂 Trotz des schönen Wetters ging es am Mittag dann kurz wieder zurück nach Hause – der Mittagsschlaf rief. Zum Mittag gab es nur belegte Brötchen und etas Obst, was alles aber genügte.
Um schnell wieder an den Strand zu kommen, machten Mama und Papa ihren Spatz dann recht schnell wieder wach. Ohne Theater zog er sich wieder an freute sich wieder riesig auf den Strand. Dieses Mal fuhren alle mit dem Auto hinunter, da sie erst am Abend wieder zurück sein sollten. Wieder am Strand angekommen, ging des Spaß weiter. Die Männer spielten wie verrückt Fußball und die Mama baute eine Burg nach der anderen. Es wurde fleißig Steine gesammelt, Rennstrecken gebaut und Tunnel gebuddelt. Bei blauem Himmel und Sonne pur relaxten Mama und Papa ein wenig. Am frühen Abend wurden dann alle Sachen wieder zusammen gepackt und ins Auto verladen. Anschließend ging es zum Abendessen zum Nahe gelegenen Restaurant. Alle hatten schon mächtig Hunger. Der Benni suchte sich natürlich Pommes mit Nuggets aus. Für Mama und Papa gab es Pizza. Voll gefuttert ging es am späten Abend dann wieder zurück nach Hause.
Das Abendprogramm gestaltete sich dann leider weniger harmonisch. Benni war nach dem Baden fast eine Stunde lang nicht in den Griff zu bekommen, bockte, schrie und schmiss sich immer wieder auf den Boden. Zum Schluss beruhigte sich die Lage dann, sodass Benni dann nach einer Gute-Nacht-Geschichte vom Papa, ehe er mit Mama kuschelnd sehr spät einschlief.
Urlaub in Rerik – Tag 8
Die Nacht sollte viel viel besser werden als die zuvor. Die Mama musste lediglich zwei Mal aufstehen und Benni schlief, wie es sich im Urlaub gehört, bis viertel neun. Er kam dann zu Mama und Papa ins Bett gekuschelt und durfte natürlich etwas Feuerwehr auf dem tablet gucken. Da Benni nicht mit zum Bäcker wollte, ging der Papa dann später alleine los.
Schon tags zuvor wurde der Tag zum „Gammel-Tag“ ausgerufen, da der Wetterbericht nur Dauerregen vorher gesagt hatte. Dementsprechend relaxed gingen alle auch den Tag an. Beim Blick auf die Uhr war es tatsächlich schon um 10, als das Frühstück beendet war. Während die Mama noch fleißig Tagebuch vom Vortag schreib, spielte Benni ganz lieb mit seiner Eisenbahn und seinen Autos. Es wurde anschließend fleißig gemalt, Sticker aufgeklebt und natürlich mit Papa Fußball gespielt und herum getobt. Zum Mittag gab es dann lecker Milchreis und Apfelmus. Mit von der Partie war dieses Mal Oma Ute, die via Skype Benni beim Essen Gesellschaft leistete. Es war schon recht spät gewesen, aber für Benni ging es trotzdem noch kurz zum Mittagsschlaf. Ohne Widerrede ließ er sich dann auch ins Bett bringen und schlief ganz lieb ein. Nach einem kurzen Nickerchen kuschelte Beni noch etwas im Bett und tobte mit der Mama herum.
Draußen hatte es mittlerweile tatsächlich aufgehört zu regnen. Sogar die Sonne ließ sich kurz blicken, aber Benni machte keinerlei Anstalten sich anzuziehen, um nach draußen zu gehen. Deshalb wurde noch schnell mit Oma Beate geskyped. Mit einer kleinen Waffel und der Aussicht auf ein Eis ließ er sich dann doch anstandslos anziehen. Matschsachen an und los ging es eine Runde mit dem Laufrad hinunter an den Strand. Natürlich nicht ohne eine Tüte Entenfutter mit zu nehmen. Am Wasser angekommen wurde alles sofort an die gefräßigen Enten, Schwäne und Möwen verfüttert. Und wieder wurde Benni von allen Seiten umzingelt und suchte kreischend das Weite. Zielsicher radelte er dann auch wieder zur Eisdiele und forderte erfolgreich seine Kugel Eis ein. Danach ging es noch etwas an der Promenade entlang, ehe es wieder langsam zurück nach Hause ging. Eine neue Regenfront hatte sich wieder angekündigt.
Wieder zu Hause durfte Benni dann noch etwas Fern sehen. Die Mama machte derweil Abendbrot. Für Benni gab es einen Teller voll Leckereien – Filmischen, Gurke, Käse, Weintrauben und Banane. Vor dem Fernseher langte er ordentlich zu und spachtelte dann sogar noch einen Joghurt weg. Am Abend ging es wieder in die Badewanne, wo Benni mit der Mama eine regelrechte Schaumparty veranstaltete. Danach wurde noch der gefühlte halbe Buchbestand vorgelesen, ehe Benni schlafen sollte. Der Papa musste dann doch noch etwas Kuschelarbeit leisten, ehe er endlich ins Land der Träume entschwand.
Urlaub in Rerik – Tag 7
Von der Nacht reden wir am Besten erst gar nicht. Benni wachte extrem oft auf, sodass sich der Papa zum Schluss mit zu ihm ins Bett legen musste, damit endlich Ruhe einkehrte. Dementsprechend lange schliefen alle auch bis in den Vormittag hinein. Die Mama holte noch schnell Brötchen und machte Frühstück für ihre Rasselbande. Da der Blick aus dem Fenster nichts Gutes erahnen ließ, beschlossen Mama und Papa mit ihrem Spatz zum Indoorspielplatz nahe Rostock zu fahren. Es brauchte etwas Überredungskunst, ehe er auch mit wollte.
Benni jammerte die Fahrt über sehr viel über Kopfschmerzen, ehe es auf dem Rücksitz still wurde – er war tatsächlich eingeschlafen. Die anstrengende Nacht hatte doch ihre Spuren hinterlassen. So warteten Mama und Papa an der Halle noch etwas und ließen ihren Spatz noch etwas schlafen. Nach einer halben Stunde machten sie ihn dann schließlich wach. Drinnen wurden dann die Tickets gelöst und jeder bekam ein kleines Armband umgemacht. Die Mama machte ihren Spatz dann noch „spielfertig“ und los ging es. Die große Halle imponierte Benni zuerst sehr und so gingen alle erst einmal eine Runde, um sich alles anzuschauen. Die nächsten drei Stunden tobte, kletterte, hopste und rutschte er. Zuerst musste die Mama immer mit hoch klettern. Der Papa durfte leider nicht, da er das Maximalgewicht überschritten hatte. Benni wurde von Mal zu Mal immer sicherer und kletterte den Parcour zum Schluss komplett alleine. Natürlich durften auch die Bobbycars nicht fehlen, mit denen er durch die Halle raste. So langsam aber sicher ist er aber dafür zu groß 😉 Besonders angetan hatte es ihm auch die vielen Trampoline, wo er nach Herzenslust und sehr ausdauernd hüpfte und sich immer wieder umfallen ließ.
Mama und Papa beschlossen danach zum Nahe gelegenen Ostseepark, einem Einkaufszentrum, zu fahren. Sie brauchten aber fast eine Stunde, um ihren Spatz zu überreden mit zu kommen. Dort angekommen wurde sich zuerst um die Nachrungsbeschaffung gekümmert. Es gab dann Nudeln mit Wurstgulasch und für Benni natürlich Pommes mit Ketchup. Nach soviel Sport langte er ordentlich zu und aß natürlich den Teller komplett alleine auf. Anschließend war dann tatsächlich noch Platz für eine Kugel Eis – einfach Wahnsinn.
Da es doch schon recht spät war, ging es dann wieder zurück nach Hause. Kaum im Kindersitz angeschnallt, schlief Benni dann auch schon tief und fest ein. Wieder zu Hause war er dann noch recht verschlafen und durfte noch ein wenig auf der Couch kuschelnd Fernsehen schauen. Der Papa machte derweilen noch eben eine Pizza selber. Das Abendbrot gab es dann auch im Urlaubs-Style auf der Couch bei einer Runde Kika. Das Abendprogramm dauerte danach recht lange – Benni war noch sehr arg aufgekratzt. Nach dem Baden und Buch angucken mit dem Papa fand er leider sehr sehr schwer in den Schlaf. Mama und Papa mussten eine gefühlte Ewigkeit neben ihm kuscheln und schliefen fast selber mit ein.
Urlaub in Rerik – Tag 6
Wie gewohnt verlief die Nacht wieder recht unruhig – die Mama musste mehrmals in der Nacht raus, um ihren Spatz zu beruhigen. Aber Benni schlief zum Glück bis kurz nach acht, sodass Mama und Papa doch noch etwas Schlaf bekamen. Diesen Morgen ließ sich Benni ohne Theater anziehen und wollte den Papa unbedingt mit zum Bäcker begleiten. Beide stiefelten dann los, während die Mama den Frühstückstisch deckte. Nach dem gemütlichen Frühstück packte die Mama alle Sachen zusammen für die große Fahrt. Es sollte nämlich mit der Molli-Bahn von Kühlungsborn nach Bad Doberan und zurück gehen. Benni freute sich schon seit dem Vortag riesig darauf und konnte es kaum noch erwarten.
Am Bahnhof kaufte die Mama noch schnell die Tickets, während die Männer schon die bereit stehende Eisenbahn in Augenschein nahmen. Sofort kletterte Benni in einen der Wagons und sicherte sich einen Sitzplatz. Seine kleinen Kinderaugen leuchteten wie verrückt, als sich der Zug in Bewegung setzte. Mit der Zeit wurde der Zug dann leider extrem voll, sodass Benni dann auf Mamas Schoß Platz nehmen musste. Trotzdem beobachtete er alles ganz genau wo der Zug lang fuhr und wo der Rauch aus der Lok heraus kam. Ganz lieb und ohne Theater kamen alle dann am frühen Mittag in Bad Doberan an. Dort stiegen alle kurz aus, um sich die Eisenbahn etwas genauer anzusehen. Mit dem selben Zug ging es dann kurze Zeit später wieder zurück. Dieses Mal war die Bahn deutlich leerer, sodass alle einen gemütlichen Fensterplatz bekamen. Benni war dann sogar so mutig, dass er sich bei voller Fahrt nach draußen traute. Den Rest der Fahrt guckte er mit großen Kulleraugen aus dem Fenster und mampfte sein Proviant.
Am Mittag kamen alle dann wieder in Kühlungsborn am Bahnhof an und es ging wieder zurück in die Ferienwohnung. Benni war von der Fahrt so begeistert, dass er unbedingt sofort noch einmal fahren wollte. Zu Hause angekommen gab es dann den schon am Vortag gemachten Spagettisalat, den er dann ordentlich verputzte. Ganz lieb und ohne Theater ging es dann ab ins Bettchen, wo Benni dann auch sofort einschlief. Die Mama nutzte die Zeit natürlich auch wieder für ein kleiner Nickerchen. Am Nachmittag erwachten dann alle wieder. Eigentlich wollten alle ein wenig an den Strand und die Sachen waren auch schon gepackt, ehe es leider wieder anfing zu regnen. Einen kurzen Blick auf das Regenradar aber ließ Besserung erhoffen.
So war es dann auch und am späten Nachmittag ging es, dick eingemummelt, mit dem Laufrad Richtung Strand. Die Mama hatte wieder eine große Tüte voll Entenfutter geschnitten und so ging es zuerst zu den hungrigen Enten. Benni fütterte zuerst voll mutig die großen Schwäne und die Enten, ehe er von unzähligen Möwen und weiteren Enten regelrecht umzingelt wurde. Ihm wurde das dann zu unheimlich und suchte auf Papas Schoß Zuflucht. Nach dem Ende der Raubtierfütterung ging es dann auf direktem Weg zur Eisdiele, wo es das schon obligatorische Eis gab. Am frühen Abend ging es dann noch zum Spielplatz, direkt am Salzhaff. Benni freute sich riesig und kletterte und rutschte wie verrückt.
Da es schon recht spät geworden war, machten sich alle dann wieder auf den Rückweg. Trotzdem ging es noch zum Fischladen, wo noch etwas leckerer Räucherfisch eingetütet wurde. Benni trug die Tüte voller Stolz dann nach Hause. Ihm schmeckte der Fisch total gut und er langte auch ordentlich zu. Mit der Mama ging es dann zum Plantschen in die Wanne, ehe er dann nach mehreren Gute-Nacht-Geschichten spät aber ganz lieb ins Traumschlummerland entschwand.






















































