Urlaub in Rerik – Tag 6

Wie gewohnt verlief die Nacht wieder recht unruhig – die Mama musste mehrmals in der Nacht raus, um ihren Spatz zu beruhigen. Aber Benni schlief zum Glück bis kurz nach acht, sodass Mama und Papa doch noch etwas Schlaf bekamen. Diesen Morgen ließ sich Benni ohne Theater anziehen und wollte den Papa unbedingt mit zum Bäcker begleiten. Beide stiefelten dann los, während die Mama den Frühstückstisch deckte. Nach dem gemütlichen Frühstück packte die Mama alle Sachen zusammen für die große Fahrt. Es sollte nämlich mit der Molli-Bahn von Kühlungsborn nach Bad Doberan und zurück gehen. Benni freute sich schon seit dem Vortag riesig darauf und konnte es kaum noch erwarten.

Am Bahnhof kaufte die Mama noch schnell die Tickets, während die Männer schon die bereit stehende Eisenbahn in Augenschein nahmen. Sofort kletterte Benni in einen der Wagons und sicherte sich einen Sitzplatz. Seine kleinen Kinderaugen leuchteten wie verrückt, als sich der Zug in Bewegung setzte. Mit der Zeit wurde der Zug dann leider extrem voll, sodass Benni dann auf Mamas Schoß Platz nehmen musste. Trotzdem beobachtete er alles ganz genau wo der Zug lang fuhr und wo der Rauch aus der Lok heraus kam. Ganz lieb und ohne Theater kamen alle dann am frühen Mittag in Bad Doberan an. Dort stiegen alle kurz aus, um sich die Eisenbahn etwas genauer anzusehen. Mit dem selben Zug ging es dann kurze Zeit später wieder zurück. Dieses Mal war die Bahn deutlich leerer, sodass alle einen gemütlichen Fensterplatz bekamen. Benni war dann sogar so mutig, dass er sich bei voller Fahrt nach draußen traute. Den Rest der Fahrt guckte er mit großen Kulleraugen aus dem Fenster und mampfte sein Proviant.

Am Mittag kamen alle dann wieder in Kühlungsborn am Bahnhof an und es ging wieder zurück in die Ferienwohnung. Benni war von der Fahrt so begeistert, dass er unbedingt sofort noch einmal fahren wollte. Zu Hause angekommen gab es dann den schon am Vortag gemachten Spagettisalat, den er dann ordentlich verputzte. Ganz lieb und ohne Theater ging es dann ab ins Bettchen, wo Benni dann auch sofort einschlief. Die Mama nutzte die Zeit natürlich auch wieder für ein kleiner Nickerchen. Am Nachmittag erwachten dann alle wieder. Eigentlich wollten alle ein wenig an den Strand und die Sachen waren auch schon gepackt, ehe es leider wieder anfing zu regnen. Einen kurzen Blick auf das Regenradar aber ließ Besserung erhoffen.

So war es dann auch und am späten Nachmittag ging es, dick eingemummelt, mit dem Laufrad Richtung Strand. Die Mama hatte wieder eine große Tüte voll Entenfutter geschnitten und so ging es zuerst zu den hungrigen Enten. Benni fütterte zuerst voll mutig die großen Schwäne und die Enten, ehe er von unzähligen Möwen und weiteren Enten regelrecht umzingelt wurde. Ihm wurde das dann zu unheimlich und suchte auf Papas Schoß Zuflucht. Nach dem Ende der Raubtierfütterung ging es dann auf direktem Weg zur Eisdiele, wo es das schon obligatorische Eis gab. Am frühen Abend ging es dann noch zum Spielplatz, direkt am Salzhaff. Benni freute sich riesig und kletterte und rutschte wie verrückt.

Da es schon recht spät geworden war, machten sich alle dann wieder auf den Rückweg. Trotzdem ging es noch zum Fischladen, wo noch etwas leckerer Räucherfisch eingetütet wurde. Benni trug die Tüte voller Stolz dann nach Hause. Ihm schmeckte der Fisch total gut und er langte auch ordentlich zu. Mit der Mama ging es dann zum Plantschen in die Wanne, ehe er dann nach mehreren Gute-Nacht-Geschichten spät aber ganz lieb ins Traumschlummerland entschwand.

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