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Autogespräche

Man kann ja schon länger so richtige Gespräche mit Benni führen. Besonders süß ist das immer auf dem Weg von der Kita nach Hause. Da sprudelt es nur so aus ihm heraus. Die Mama braucht nur zu fragen, was er denn so alles heute in der Kita erlebt hat und dann geht es schon los. Benni erzählt ohne Punkt und Komma wer so alles da gewesen ist und mit wem er so alles gesielt hat, was er so mit wem gespielt hat, was es zu Essen gab und was sie mit der Gruppe so unternommen haben. So erfährt die Mama auch einmal etwas ausführlicher, was ihr Spatz den Tag denn so alles erlebt hat. Einfach zu köstlich 🙂

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Rechts und Links

Irgendwie scheint der Benni so langsam aber sicher den Dreh herausgefunden zu haben, was rechts und links ist.

Vor einigen Tagen waren Mama und ihr Spatz auf dem Weg in die Kita.

Mama: „Benni, wo müssen wir denn lang fahren?“

Benni: „Na da vorne links und dann nochmal links.“

Mama (völlig baff): „Äh und dann?“

Benni: „Dann sind wir in der Kita und wir suchen ein Platz zum parken für das Auto.“

Die Mama hielt das anfangs für puren Zufall. Aber tags darauf wusste er es wieder ganz genau. Als die Mama dann einmal einen kleinen Umweg zur Kita fuhr konnte Benni schon wieder fast korrekt die Richtung anzeigen. Und als er das auch noch auf dem Weg zu Oma und Opa machte, wusste die Mama, dass das kein Zufall mehr sein kann. Die Mama ist immer noch völlig geplättet. Wo soll das bitteschön hin führen – mit nicht einmal 2 3/4 Jahren????!!!

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Besuch bei der Feuerwehr

Am Wochenende war Tag der offenen Tür der Berufsfeuerwehr Nord gewesen. Mama und Papa haben das durch Zufall in der Zeitung gelesen und es war natürlich sofort klar, dass sie da mit Benni unbedingt hin müssen. Am Abend vorher erzählte die Mama ihrem Spatz von dem bevorstehenden Besuch bei der Feuerwehr. Seine Augen leuchteten- es sollte nicht das letzte Mal gewesen sein. Am nächsten Tag nach dem Mittagsschlaf ging es dann endlich Richtung Feuerwache. Da es bis zuletzt wie aus Kübeln geschüttet hatte ging es für Benni mit Matschausrüstung los. Pünktlich zur Ankunft hörte der Regen auf und die Sonne kam heraus. Der Plan „wir gucken nur mal eben und fahren dann weiter in die Stadt“ wurde sehr rasch verworfen. Die Feuerwache hatte so Einiges auf die Beine gestellt. Es waren dutzende Feuerwehrautos bereit gestellt, Höhen-und Wasserrettung waren vor Ort, Feuerwehrboote, Motorräder und Krankenwagen ebenfalls. Bei diesem Anblick leuchteten Bennis Augen erneut. Er wusste gar nicht wo er zuerst hin sehen sollte. Zielstrebig ging er zum Leiterwagen. Und da überraschte Benni Mama und Papa komplett. Er traute sich tatsächlich sich in das Fahrerhaus zu setzen und ließ sich sogar von einem richtigen Feuerwehrmann rein heben. Als ob es völlig selbstverständlich gewesen wäre. Noch völlig verdutzt kam die Mama kaum mit dem Fotos und Videos machen hinterher. Zur Belohnung gab es anschließend gleich ein leckeres Softeis. Dann konnten alle einer kleinen Demonstration der Feuerwehr beiwohnen, wie sie eine Person aus einem Auto heraus schneiden. Benni war völlig fasziniert, dass die Feuerwehrleute das Dach vom Auto einfach weg gemacht haben. Anschließend erspähte er ein feuerrotes Feuerwehrboot. Sofort kletterte er hinein und setzte sich auf den Fahrersitz. Mit ganz viel Zureden gelang es dann ihn wieder davon los zu bekommen. Schnell noch auf das Katastrophen-Motorrad gesetzt und „brumm brumm“ gemacht, ging es weiter zum Krankenwagen und zur Jugendfeuerwehr. Dort hatten sie ´kleine Papphäuser aufgebaut und rote Bobbycars bereit gestellt – Benni war sowas von in seinem Element 🙂 Gegen 17 Uhr wurden alle Besuchen dann gebeten langsam das Gelände zu verlassen. Benni hätte am Liebsten dort gleich übernachtet. Noch völlig beeindruckt ging es dann anstatt in die Stadt wieder zurück nach Hause.

Noch Tage später hat Benni vom Besuch bei der Feuerwehr erzählt und spielt jede freie Minute mit seinem roten Bobbycar Feuerwehr 🙂

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Regenwetter

Die letzten Tage hat es wie aus Eimern gegossen. Das führte dazu, dass die Mama bemerkte, dass der Benni ja überhaupt keinen Regenschirm besitzt. Problem erkannt, Problem gebannt, bestellte die Mama auch gleich einen im Internet. Und was für einen. Natürlich einen mit Autos drauf und einem großen Bus oben drauf. Benni war sofort Feuer und Flamme und freut sich jetzt immer, wenn es draußen regnet und hält ihn auf dem Weg in die Kita voller Stolz – auch wenn es nur ganz leicht nieselt. Als es dann einmal endlich aufhörte zu regnen, ging es auch gleich wieder mit dem Laufrad raus. Dieses Mal gingen Mama, Papa und Benni eine ganz große Runde. An einer Ecke erblickte er dann eine riesige Pfütze. Ehe sich Mama und Papa versahen, bretterte er auch schon hindurch. Die Tatsache, dass er lediglich nur Gummistiefel und keine Matschhose an hatte, störte ihn ja mal gar nicht. Immer und immer wieder fuhr er durch den kleinen Teich. Seine Begeisterung kannte keine Grenzen. Erst, als seine Stiefel voll Wasser und seine Jeans klitschnass waren, ging es wieder zurück nach Hause.

Seitdem fragt er jetzt andauernd, wann wir endlich wieder zur Pfütze fahren 🙂

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Hausgrillen

Vorletztes Wochenende stand das alljährliche Grillen der Hausgemeinschaft an. Petrus hatte es gut gemeint. Es regnete sich bis zum Mittag aus, ehe dann pünktlich die Sonne hervor kam. Schon am frühen Nachmittag versammelten sie alle auf dem Hof, sodass die berühmt berüchtigte Bande der Fritz-Reuter-Straße spielen und toben konnte. Während Bela, Leo und Benni ganz lieb miteinander spielten, bauten die Erwachsenen das reichhaltige Buffet auf. Jeder brachte etwas Leckeres mit und ehe man sich versah, saßen die Kinder schon am Tisch und wollten etwas essen 😉 Zum frühen Abend hin wurde dann der Grill angemacht – immer unter kritischer Begutachtung der kleinen Mäuse. Als die ersten Würstchen dann endlich fertig waren, langten die Mäuse dann auch ordentlich zu. Schnell noch etwas getrunken, ging es dann auch gleich weiter zum Spielen. Die drei spielten sowas von lieb und ausdauernd miteinander – ganz ohne Streit und Theater. Die Erwachsenen genossen das in vollen Zügen und konnten sich auch endlich einmal in Ruhe untereinander unterhalten. Durch den langen Mittagsschlaf von Benni hielt er dann auch super bis in den späten Abend hinein durch. Als es dann gegen um 9 langsam dunkel wurde, wurde alles noch schnell zusammen geräumt und die Reste untereinander aufgeteilt. Benni war widererwarten noch hellwach und so ging es dann erst gegen Mitternacht ins Bett.

P.s. dafür schlief er dann aber auch, mit einigen Unterbrechungen, bis viertel zehn – unglaublich 🙂