Besuch bei der Feuerwehr

Am Wochenende war Tag der offenen Tür der Berufsfeuerwehr Nord gewesen. Mama und Papa haben das durch Zufall in der Zeitung gelesen und es war natürlich sofort klar, dass sie da mit Benni unbedingt hin müssen. Am Abend vorher erzählte die Mama ihrem Spatz von dem bevorstehenden Besuch bei der Feuerwehr. Seine Augen leuchteten- es sollte nicht das letzte Mal gewesen sein. Am nächsten Tag nach dem Mittagsschlaf ging es dann endlich Richtung Feuerwache. Da es bis zuletzt wie aus Kübeln geschüttet hatte ging es für Benni mit Matschausrüstung los. Pünktlich zur Ankunft hörte der Regen auf und die Sonne kam heraus. Der Plan „wir gucken nur mal eben und fahren dann weiter in die Stadt“ wurde sehr rasch verworfen. Die Feuerwache hatte so Einiges auf die Beine gestellt. Es waren dutzende Feuerwehrautos bereit gestellt, Höhen-und Wasserrettung waren vor Ort, Feuerwehrboote, Motorräder und Krankenwagen ebenfalls. Bei diesem Anblick leuchteten Bennis Augen erneut. Er wusste gar nicht wo er zuerst hin sehen sollte. Zielstrebig ging er zum Leiterwagen. Und da überraschte Benni Mama und Papa komplett. Er traute sich tatsächlich sich in das Fahrerhaus zu setzen und ließ sich sogar von einem richtigen Feuerwehrmann rein heben. Als ob es völlig selbstverständlich gewesen wäre. Noch völlig verdutzt kam die Mama kaum mit dem Fotos und Videos machen hinterher. Zur Belohnung gab es anschließend gleich ein leckeres Softeis. Dann konnten alle einer kleinen Demonstration der Feuerwehr beiwohnen, wie sie eine Person aus einem Auto heraus schneiden. Benni war völlig fasziniert, dass die Feuerwehrleute das Dach vom Auto einfach weg gemacht haben. Anschließend erspähte er ein feuerrotes Feuerwehrboot. Sofort kletterte er hinein und setzte sich auf den Fahrersitz. Mit ganz viel Zureden gelang es dann ihn wieder davon los zu bekommen. Schnell noch auf das Katastrophen-Motorrad gesetzt und „brumm brumm“ gemacht, ging es weiter zum Krankenwagen und zur Jugendfeuerwehr. Dort hatten sie ´kleine Papphäuser aufgebaut und rote Bobbycars bereit gestellt – Benni war sowas von in seinem Element 🙂 Gegen 17 Uhr wurden alle Besuchen dann gebeten langsam das Gelände zu verlassen. Benni hätte am Liebsten dort gleich übernachtet. Noch völlig beeindruckt ging es dann anstatt in die Stadt wieder zurück nach Hause.

Noch Tage später hat Benni vom Besuch bei der Feuerwehr erzählt und spielt jede freie Minute mit seinem roten Bobbycar Feuerwehr 🙂

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