Schönow Tag 3

Die letzte Nacht sollte noch einmal sehr anstrengend verlaufen. Benni wachte wieder einmal weinend und wimmernd gegen halb 4 auf und ließ sich kaum beruhigen. So „wanderte“ er von Mamas in Papas Bett, wieder zurück in sein Bett, nur um am Ende wieder neben der Mama zu liegen. Immerhin durfte sie dann noch ein knappes Stündchen im Bett bleiben. Schließlich stand ja noch die lange Heimfahrt am Abend an. Die Männer frühstückten derweil zusammen mit Oma und Opa und natürlich der Katze. Das Wetter war leider zum im Bett bleiben – es regnete wie aus Kübeln. Das tat Bennis Spielfreude aber keinen Abbruch. Es wurde Fußball und mit seinen Autos gespielt, ohne Rücksicht auf Omas Pflanzen 😉 Man merkte ihm aber doch sehr die unruhige Nacht an. Benni war sehr verschmust und war recht zeitig müde. So gab es dann auch gleich Mittagessen – lecker Nudelsalat und Würstchen vom Vorabend. Benni mampfte ganz lieb seinen Teller lehr, ehe es dann langsam Richtung Bettchen ging. Wieder wollte er nur im großen Bett und mit ganz viel Kuscheln einschlafen. Die Mama legte sich gleich mit dazu und tankte noch etwas Schlaf für die Heimfahrt. Nach über 2 1/2 Stunden wachten alle beide zusammen auf und kuschelten noch eine ganze Weile im Bett, ehe kräftig herum getobt wurde. Ein Blick aus dem Fenster genügte und es war klar, dass man immer noch nicht draußen spielen konnte. So beschloss die Mama schon einmal soweit möglich alle Sachen zusammen zu packen. Derweil wurde noch rasch Kaffee getrunken. Benni verblüffte dann wieder mit einem riesigen Appetit – er aß ganze 1 1/2 große Stücke Schoko-Sahne-Kuchen. Danach hörte es doch tatsächlich einmal auf zu regnen. Benni bekam sein Matschoutfit an und schon ging es raus an die frische Luft. An dem Tag hatte der örtliche Sportverein ein kleinen Pfingstfest auf die Beine gestellt. Alle, bis auf den Opa, machten sich auf um alles zu erkunden. Angekommen staunte Benni nicht schlecht ob der vielen Leute und Attraktionen. Es gab Burg zum klettern und rutschen, viele Trampoline und diverse Fressbuden. Zum Erstaunen von Mama und Papa wollte er sofort die Kletterburg hinauf. Es herrschte reger Andrang und Benni war das zu Beginn nicht ganz geheuer. Er quietschte und knatschte immer wieder, wenn ihn andere Kinder überholten. Aber völlig überraschend kletterte er einfach weiter und setzte sich durch. Wieder hinunter gerutscht lobten ihn natürlich alle ausgiebig und es gab zur Belohnung ein großes Eis. Gleich danach ging es auf zum Trampolin. Dort haute und trat ihn ein anderes Kind immer wieder so heftig, dass Benni schnell die Nase voll hatte und weinend wieder abstieg. Danach musste dann gleich wieder die Kletterburg erklommen werden. Und wieder setzte er sich ganz tapfer gegen die anderen Kinder durch. Zum Schluss mussten ihn Mama und Papa jedoch „retten“. Die größeren Kinder waren dann doch zu rücksichtslos und es wurde zu gefährlich. Noch schnell ein paar Luftballons ergattert, ging es wieder auf den Heimweg. Natürlich wurden den Pferden noch ein kurzer Besuch abgestattet. Wieder zu Hause angekommen, gab es für alle noch schnell Abendbrot. Die Mama packte die restlichen Sachen zusammen und Benni bekam schon seine Schlafsachen für die Fahrt angezogen. Es wurden Oma, Opa uns natürlich der Katze ausgiebig auf Wiedersehen gesagt, ehe es Richtung Magdeburg ging. Kaum auf der Autobahn schlummerte Benni auch schon ein und wachte erst wieder kurz vor der Ankunft auf. Der Papa schleppte das ganze Gepäck nach oben, während sich die Mama um Benni kümmerte. Es ging noch einmal kurz auf die Toilette und dan gleich in sein Bettchen. Naja und da wollte er dann nicht wirklich bleiben. Es wurde dann ausgiebig im großen Bett von Mama und Papa gekuschelt und gesungen. Mama und Papa wechselten sich dabei ab, aber Benni dachte überhaupt nicht einzuschlafen. Es war schon fast Mitternacht, als die Müdigkeit endlich siegte und Benni endlich einschlief. Mama und Papa legten sich kurze Zeit später auch mit dazu.

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