Müritz Tag 3

Die Nacht verlief wieder völlig ruhig, aber Benni war nach Mamas und Papas Vorstellungen viel zu früh wach. Bereits um kurz nach sechs plapperte es lauthals aus seinem Zimmer und er verlangte sofort nach seinen Eltern. Der Papa war so lieb und bespaßte seinen Sohn noch etwas, sodass die Mama noch ein wenig weiter schlafen konnte. Wie gewohnt spielte Benni wieder ganz lieb und phantasievoll. Das Frühstück wurde dann wieder auf dem Balkon bei herrlichstem Sonnenschein eingenommen. Benni aß sehr wenig und klagte schon wie schon die Tage zuvor über Bauchschmerzen. Eigentlich wollten Mama und Papa mit ihrem Spatz danach einkaufen fahren, doch Benni wollte viel lieber noch mit seinen Autos spielen. So war es schon später Vormittag, ehe alle los kamen. Benni war dabei super lieb, half toll mit und durfte sich zur Belohnung noch einen Joghurt aussuchen. Auf dem kurzen Heimweg war es dann auffallend ruhig auf dem Rücksitz und Benni war doch glatt eingeschlafen. Der Papa brachte den Einkauf nach oben und die Mama versuchte vergeblich ihren Spatz wach zu bekommen. Erst als sie ein Eis auspackte öffnete er die Äuglein und war sofort hellwach. Wieder topfit ging es noch eine Runde auf den Spielplatz. Pünktlich zum Mittag ging es dann wieder rein. Dieses Mal gab es Nudeln mit Tomatensauce, wo Benni recht ordentlich rein haute. Immer noch ohne ein großes Geschäft und mit etwas Bauchweh ging es dann ab ins Bettchen, wo Benni auch sofort und lieb einschlief. Mama und Papa nutzten die Gelegenheit auch sofort für ein langes Mittagsschläfchen. Nach mehr als 2 1/2 Stunden Ruhe schallte es gleich wieder aus Bennis Zimmer. Dieses Mal war die Mama dran und es wurde ausgiebig im Bett herum getobt und gekuschelt. Er war sowieso in den letzten Tagen sehr anhänglich und verschmust. Bei herrlichstem Sommerwetter konnte man Benni überhaupt nicht zum raus gehen überreden. Statt dessen wurde viel geschmust, vorgelesen und gespielt. Am späten Nachmittag ging es dann doch noch vor die Tür an den Strand. Dort baggerte er wieder ausgiebig und spielte mit seinem Kipper. Ins Wasser wollte er dagegen nicht so recht. Viel lieber wollte er auf den Spielplatz, wo es dann auch gleich hin ging. Wie gewohnt rutschte Benni was seine Pobacken her gaben. Den gesamten Tag über muss er mindestens über 20 Mal jede Rutsche hinunter gerutscht sein. Am Abend ging es dann wieder nach Hause, wo es noch lecker Nudeln vom Mittag gab. Und wieder aß Benni kaum etwas und klagte wieder über Bauchschmerzen. Er wollte aber par tout kein großes Geschäft machen und verlangte dann nach seinem Arztkoffer. Nachdem die Mama ihm bestätigt hatte, dass er gesund sei und nur lediglich einen großen Berg machen müsse, jammerte Benni dann richtig. Er boykottierte sogar seine heiß geliebte Badewanne und wollte völlig ungewöhnlich direkt ins Bett. Dort angekommen laß sich die Mama noch durch unzählige Bücher und kuschelte ausgiebig, ehe Benni dann wieder ganz lieb und völlig müde sofort einschlief.

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