Der letzte Tag an der Müritz war angebrochen. Die Nacht verlief, dank dem Opa, außerordentlich ruhig. Er wachte nur einmal schreiend auf und schlief ansonsten sehr ruhig. Nach einem Toilettengang in der Früh kuschelte er noch ein wenig mit dem Opi, ehe es zum Bücher schmökern zu Oma ins Bett ging. So konnten Mama und Papa noch etwas länger schlafen. Benni war bereits schon angezogen, als er ihnen lieb guten Morgen sagte und sie aus dem Bett schmiss. Da Benni keine Lust hatte den Opi zum Bäcker zu begleiten, musste dieser dann alleine los gehen. Wieder zurück staubte Benni dann gleich ein Brötchen ab. Zum Frühstück aß er wieder nicht viel und widmete sich fortan seinen ganzen Autos. Während die Oma die Küche aufräumte, packte die Mama noch die restlichen Sachen zusammen. Der Papa und der Opa verstauten alles in die Autos, ehe dann die Abnahme der Wohnung anstand. Benni spielte während dessen mit Oma und Opa noch ein wenig auf dem Spielplatz. Die Mama regelte noch schnell den ganzen Papierkram, ehe es los ging. Für Oma und Opa ging es wieder nach Magdeburg und der Rest fuhr weiter zu Opa Rainer und Oma Beate nach Schönow. Es dauerte keine fünft Minuten, da hörte die Mama schon ein lautes Schnarchen vom Rücksitz – und es war nicht der Papa 🙂 Nach einer Stunde wachte Benni wieder auf und plapperte wie gewohnt drauf los, was er so alles sieht. Und da es fast nur über die Landstraße ging, gab es natürlich Etliches zu sehen. In Schönow angekommen packten Mama und Papa gleich alle Sachen aus und richteten alles ein. Oma und Opa mussten noch arbeiten, aber die Oma war so lieb und hatte der hungrigen Rasselbande einen Eintopf hingestellt. Alle langten ordentlich zu, ehe es für Benni erst auf Toilette und dann ins Bett ging. Ok so war zumindest der Plan von Mama und Papa gewesen. Benni hielt davon rein gar nichts. Er weinte und schrie wie am Spieß – das Problem mit dem Einschlafen und alleine schlafen war das große Problem. Nach fast einer Stunde Kampf beendeten sie dann ihr Vorhaben, zogen Benni an und es ging raus zum Spielen. Er war bester Laune und spielte mit dem Papa ausgelassen Fußball. Am Nachmittag kam dann zuerst die Oma und dann der Opa von Arbeit nach Hause. Benni freute sich riesig und begrüßte Beide herzlich. Seine Aufmerksamkeit galt dann aber wieder der Hauskatze „Gummi“. Er rannte ihr pausenlos hinterher, streichelte und fütterte sie. Zwischendurch gab es noch lecker Kuchen und Apfelschorle zur Stärkung. Benni wollte einfach nicht verstehen, warum die Gummi nur keinen Kuchen essen wollte 😉 Bis zum späten Nachmittag wurde noch etwas drinnen mit der Eisenbahn gespielt und mit Opa Autobücher angeschaut. Danach ging es für Oma, Mama, Papa und Benni noch raus für einen Spaziergang zur nahe gelegenen Pferdekoppel. Benni rannte was seine Beinchen her gaben und freute sich schon riesig darauf. Endlich angekommen kannte er ja mal überhaupt keine Scheu vor den großen Tieren. Mama und Papa pflückten ihm etwas Gras und er ging wieder und wieder zu ihnen hin und warf es ihnen direkt vor das Maul. Er freute sich tierisch, erst recht, als die „Stallkatze“ vorbei schaute. Er bequatschte sie wie verrückt, streichelte sie und wollte sie sogar auf den Arm nehmen. Dann ging es wieder auf den Heimweg – Benni zeigte hierbei eine schier nicht enden wollende Ausdauer und lief den kompletten Weg alleine. Wieder zu Hause angekommen hing er dann ganz schön durch und es gab sofort lecker Abendbrot für ihn. Er langte völlig ungewohnt zu, sodass die Oma ihm glatt noch eine Schnitte schmieren musste. Noch schnell die Toilette besucht ging es mit einer kurzen Katzenwäsche ins Bettchen. Natürlich nicht ohne dass ihm die Mama noch eine Gute-Nacht-Geschichte vorgelesen hat. Wie schon befürchtet wollte Benni weder im eigenen Bett, als auch im großen Bett von Mama und Papa alleine einschlafen. So legte sich die Mama dann mit dazu, sang „kleine Meise“ rauf und runter, ehe die Äuglein dann bei Benni schnell zufielen und er friedlich einschlief.















