Und schon wieder war die Nacht alles andere als ruhig gewesen. Dieses Mal jammerte Benni schon kurz nach dem Einschlafen. Immer wieder schrie und war kaum zu beruhigen. So beschloss die Mama die Nacht wieder neben ihrem Spatz zu verbringen. Das half aber auch nicht viel. Benni wachte immer und immer wieder auf und an Schlaf war kaum zu denken. Um halb sieben ging der Spuk dann richtig weiter. Benni kreischte wie am Spieß und ließ sich weder durch Mama noch durch Papa oder Oma und Opa beruhigen. Nach über einer halben Stunde beruhigte er sich endlich und erzählte, dass er schlecht geträumt hat. Als er dann sagte, dass ihn wer aufgegessen hat, lief es der Mama kalt den Rücken herunter. Als er richtig wach, durfte er zum Trösten noch mit einer vollen Keksschale zu Opa ins Bett und beide schauten sich zusammen Baggervideos auf dem tablet an. Diesen Morgen ließ sich Benni widerstandslos anziehen und konnte so den Opa zum Brötchen holen mit begleiten. Voller Stolz mit einem Brötchen in der Hand kam er dann wieder zurück. Gefrühstückt wurde dann drinnen, da es draußen doch recht frisch war. Nach dem Frühstück wollte Benni noch lieber im Haus spielen. Er war schon wieder extrem knatschig und weinerlich, was so langsam aber sicher anstrengend wurde. Am späten Nachmittag ging es dann in den Nachbarort zu einem kleinen Spaziergang. Bereits auf dem Weg dorthin schlief Benni sofort ein. Die Nacht hatte doch Spuren hinterlassen. Oma und Mama erkundeten ein wenig die Umgebung, ehe Benni durch einen vorbei fahrenden Traktor geweckt wurde. Wieder wach erblickte er sofort den kleinen Spielplatz mit einem großen Tunnel. Immer wieder lief er da durch und spielte kuckuck. Auch der nahe gelegenen landwirtschaftlichen Betrieb erweckte sein Interesse. Da waren aber auch so viele Traktoren und Kühe. Zum Mittagessen ging es diesmal in eine kleine Gaststätte im Ort. Da die hungrige Meute etwas zu früh dort war, wurde der kleine Hafen mit den vielen Booten noch besichtigt. Endlich auf der Terrasse Platz genommen, gab es lecker Fisch und natürlich Pommes für den Benni. Da es schon spät war ging es für Beni zusammen mit der Oma und Mama zurück ins Haus und die Männer fuhren noch schnell einkaufen. Zu Hause angekommen ging Benni dann ganz lieb auf die Toilette und sofort ins Bettchen. Die Ruhe währte dann aber nicht lange. Benni weinte und jammerte wieder bitterlich. Der Opa war dann so lieb und legte sich zu ihm, sodass die Mama endlich etwas schlafen konnte. Am Nachmittag wurde Benni dann sanft wach gemacht. An Aufstehen oder gar Anziehen war aber nicht zu denken. Er kasperte in einer Tour herum und war leider wieder sehr knatschig und schrie sehr viel. So mussten Opa und die Mama alleine los die Schwäne am Seeufer füttern. Das passte Benni aber so gar nicht und so entschloss er sich doch noch sich anziehen zu lassen und mit nach draußen zu kommen. Mit dem Bobbycar ging es dann zum Spielplatz. Dort war auch wieder Hannah, die er schon tags zuvor kennen gelernt hatte. Benni ließ einmal wieder den Egoisten heraus hängen und wollte weder seinen Ball noch sein Auto teilen. Er war nur darauf aus ihr zu zeigen, dass das alles seins ist. Zum Schuss arrangierten sie sich beide aber und spielten und rutschten lieb zusammen. Es wurde sich noch ganz lieb voneinander verabschiedet, ehe es wieder zu später Stunde ins Haus ging. Abendbrot gab es wieder auf dem Balkon und alle hauten ordentlich rein – bis auf Benni. Er war die Tage über eh schon ein ganz schlechter Esser gewesen. Während die Mama danach schon anfing alle Sachen einzupacken, ging es für Benni mit dem Papa in die Badewanne. Nach dem üblichen Theater gab es dann noch eine Gute-Nacht-Geschichte von der Oma. Leider fiel es ihm dann enorm schwer in seinem Bettchen zur Ruhe zu finden. Er sagte immer wieder, dass er Angst hat und kuscheln möchte. Die Alpträume der letzten Nächte scheinen ihn doch schon sehr zugesetzt zu haben. So kuschelten die Mama, der Papa und zum Schluss der Opa mit ihm in seinem Bettchen. Nach einigem Herumgekasper schlief Benni dann auch recht friedlich ein. Der Opa erklärte sich bereit die Nacht in Bennis Bett zu verbringen.













