Die Nacht verlief, verglichen mit den Wochen zuvor, doch recht ruhig und Benni meldete sich nur zwei Mal. Gegen viertel sieben meldete er sich erneut. Die Mama kuschelte sich noch ein wenig zu ihrem Spatz ins Bett und beide schlummerten noch bis um sieben weiter. Danach durfte Benni ein wenig Feuerwehrmann Sam auf dem Tablet schauen, sodass Mama und Papa selber noch ein wenig aus muntern konnten.
Der Blick dann aus dem Fenster verhieß nichts Gutes – es regnete im strömen. Trotzdem machten sich alle dann gleich fertig und es ging zum Bäcker und zum Supermarkt. Benni suchte sich ein leckeres Schokobrötchen aus und stapfte bei jeder Gelegenheit durch alle Pfützen. Wieder zu Hause wurde erst einmal ausgiebig gefrühstückt und Benni langte ordentlich zu. Da es nach wie vor regnete, spielte Benni noch etwas drinnen Eisenbahn und Duplo.
Bei der ersten Wolkenlücke wurden sich wieder in die Matschklamotten geschmissen und es ging raus mit dem Laufrad. Am Strand angekommen wollten alle eigentlich die Enten mit trockenen Brötchen füttern, doch es war nur eine kleine Schwanenfamilie mit ihren Kindern da. Das hielt Benni aber nicht davon ab ganz eifrig seine Brötchenstücken ins Wasser zu schmeißen. Danach ging es noch kurz an den Strand ans Wasser. Dort machten alle eine kleine Pause, ehe es dann wieder weiter ging. Noch schnell eine große Matschpfütze durchfahren, ging es dann am Mittag wieder zurück nach Hause. Benni war schon arg müde und so dauerte der Heimweg etwas länger. Zu Hause angekommen machte die Mama dann gleich Mittag. Da Tante Sarah aus England dann noch via skype anrief, verschob sich sowohl das Mittagessen, als auch der Mittagsschlaf nach hinten. Die Mittagsruhe nutzte dann auch die Mama um etwas zu schlafen.
Am Nachmittag erwachten dann alle und Benni war bester Laune. In einem für den Urlaub entsprechenden Tempo wurde sich dann auch angezogen , ehe es bei herrlichstem Wetter nach Kühlungsborn ging. Da Mama und Papa Bennis Laufrad vergessen hatten einzuladen, musste Benni wohl oder übel alles zu Fuß gehen. Das machte er aber ganz prima. Zur Belohnung gab es dann auch ein leckeres Eis. Sofort erspähte dann Benni mit seinen Adleräuglein ein kleines Karussell. Natürlich durfte er dann auch damit fahren – einmal mit der Feuerwehr und einmal im großen Bus. Dass es danach schwierig war ihn wieder vom Karussell weg zu bekommen war völlig klar. Zurück zum Auto ging es dann auf Papas Schultern. Auf dem Heimweg klagte Benni dann wieder über Bauchschmerzen. Am Abend wurde dann noch kurz mit Oma Ute geskyped, ehe es nach dem Abendbrot in die Wanne zum Plantschen ging. Die Mama laß ihrem Spatz dann noch einige Geschichten vor, ehe Benni so langsam zur Ruhe kam. Er fand nur langsam in den Schlaf und der Papa musste noch ordentlich Kuschelarbeit leisten.













