Urlaub in Rerik – Tag 3

Die Nacht war schon wie gewohnt unruhig und Benni schrei viel in der Nacht. Der Papa kuschelte mit ihm noch ein wenig, ehe es wieder iPad im Bett gab. So konnten Mama und Papa wieder noch etwas aus muntern. Mit etwas Überreden ließ sich Benni dann auch anziehen, denn er wollte unbedingt mit Papa zum all morgendlichen Brötchen holen. Die Mama deckte inzwischen den Tisch, ehe die Männer von ihrem Beutezug zurück kamen. Benni dampfte wieder ordentlich was weg, was der Mama wieder Kopfzerbrechen bereitete. Das alles musste ja auch irgendwann wieder raus aus Benni.

Nach dem Frühstück wurde die Strandtasche gepackt und Benni schwang sich auf sein Laufrad. Es ging Richtung Strand und Haff. Da die Mama zuvor noch einen Beutel mit alten Brotresten fertig gemacht hatte, ging es zuerst zu den Enten ans Wasser. Dort fütterte Benni mit sehr großer Ausdauer die Enten und schimpfte immer wieder mit den sehr aufdringlichen und diebischen Möwen. Danach ging es gleich weiter an den Strand. Benni buddelte sofort drauf los. Die Mama hatte ja auch ganz viel Sandspielzeug eingepackt. Benni genoss den Strandbesuch in vollen Zügen, tobte und spielte ausgelassen. Am frühen Mittag machten sich alle dann wieder auf den Heimweg. Der dauerte wieder etwas länger, da er schon recht müde und kaputt war. Zu Hause gab es dann sofort leckeren Kartoffelsalat mit Fisch, den der Papa am Vortag schon gemacht hatte. Ohne Theater und Gegenwehr ließ sich Benni dann ins Bett bringen und schlief auch sofort ein. Mama und Papa nutzten die kleine Pause und machten auch ein Nickerchen.

Am frühes Nachmittag ging es dann in den Tierpark nach Wismar. Dort waren Mama und Papa mit Benni schon im letzten Jahr zwei Mal gewesen. Benni erkundete natürlich alles wie gewohnt mit seinem Laufrad. Zuerst ging es in das Streichelgehege, wo das Dammwild schon wartete. Die Mama hatte eine Tüte mit Futter gekauft und wurde dann sogleich umzingelt. Sogar die Papiertüte aß ein Dammwild auf. Benni hielt sich sehr wacker in der Höhle des Löwen und wurde nur einmal um geschupst. Danach statteten alle den Vögeln, Enten und kleinen Äffchen einen Besuch ab. Von weitem erblickte Benni dann die Trampoline. Schuhe aus und etwas gewartet, dann durfte er nach Herzenslust hopsen und toben. Das machte er dann auch sehr ausdauernd. Nach einer kleinen Trink-und Kekspause ging weiter zu den Kaninchen und Meerschweinchen. Danach ging es zu der kleinen Parkeisenbahn. Benni freute sich riesig darauf mit ihr fahren zu dürfen. Er wartete ganz brav bis es endlich los ging, bekam seine Fahrkarte und los ging die Fahrt. Der Papa begleitete ihn, da er noch etwas zu klein war. Ganze 3 Runden ging es bergauf, bergab und durch den Tunnel. Diese strahlenden Kinderaugen zu sehen war einfach wunderbar. Kurz bevor der Park zu machte, gab es dann noch ein Eis und Beni aß dann der Mama noch ihre Pommes weg. Wieder aufs Laufrad geschwungen strampelte Benni dann ganz lieb wieder zum Auto zurück. Auf dem Heimweg jammerte er dann schon wieder, dass ihm sein Po weh tut.

Völlig schlapp und müde zu Hause angekommen, spachtelte Benni dann noch ordentlich was zum Abendbrot weg. Und wie schon von der Mama befürchtet ging das Gejammer um die Kackiwurst schon wieder los. Benni kämpfte aber sie wollte einfach nicht heraus kommen. Er ist mittlerweile schon so Kopf gesteuert, dass er sein großes Geschäft wieder mit Schmerzen verbindet. So mussten Mama und Papa wieder einmal nachhelfen. Nach heftigem Kreischen kam dann wieder eine kleine brettharte Wurst heraus. Das Movicolpulver scheint seine Wirkung dieses Mal nicht entfaltet zu haben. Na ja, so ging es mit einer Katzenwäsche und einer Gute-Nacht-Geschichte vom Papa sehr sehr spät ins Bett. Morgen früh geht die Mama dann sofort zur nächsten Apotheke, um Nachschub an Medikamenten zu besorgen. Auf das es besser wird…schakkaaaa.

 

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