Hier einige Fotos aus dem bisherigen kurzen Sommer. Benni ist viel auf den Spielplätzen unterwegs, isst Eis oder spielt mit seinen Kumpels Bela und Leo auf dem Hof hinter dem Haus. Da wird ordentlich gematscht und gespielt 🙂
Monthly Archives: Juni 2017
Pizzaimpressionen
Schönow Tag 3
Die letzte Nacht sollte noch einmal sehr anstrengend verlaufen. Benni wachte wieder einmal weinend und wimmernd gegen halb 4 auf und ließ sich kaum beruhigen. So „wanderte“ er von Mamas in Papas Bett, wieder zurück in sein Bett, nur um am Ende wieder neben der Mama zu liegen. Immerhin durfte sie dann noch ein knappes Stündchen im Bett bleiben. Schließlich stand ja noch die lange Heimfahrt am Abend an. Die Männer frühstückten derweil zusammen mit Oma und Opa und natürlich der Katze. Das Wetter war leider zum im Bett bleiben – es regnete wie aus Kübeln. Das tat Bennis Spielfreude aber keinen Abbruch. Es wurde Fußball und mit seinen Autos gespielt, ohne Rücksicht auf Omas Pflanzen 😉 Man merkte ihm aber doch sehr die unruhige Nacht an. Benni war sehr verschmust und war recht zeitig müde. So gab es dann auch gleich Mittagessen – lecker Nudelsalat und Würstchen vom Vorabend. Benni mampfte ganz lieb seinen Teller lehr, ehe es dann langsam Richtung Bettchen ging. Wieder wollte er nur im großen Bett und mit ganz viel Kuscheln einschlafen. Die Mama legte sich gleich mit dazu und tankte noch etwas Schlaf für die Heimfahrt. Nach über 2 1/2 Stunden wachten alle beide zusammen auf und kuschelten noch eine ganze Weile im Bett, ehe kräftig herum getobt wurde. Ein Blick aus dem Fenster genügte und es war klar, dass man immer noch nicht draußen spielen konnte. So beschloss die Mama schon einmal soweit möglich alle Sachen zusammen zu packen. Derweil wurde noch rasch Kaffee getrunken. Benni verblüffte dann wieder mit einem riesigen Appetit – er aß ganze 1 1/2 große Stücke Schoko-Sahne-Kuchen. Danach hörte es doch tatsächlich einmal auf zu regnen. Benni bekam sein Matschoutfit an und schon ging es raus an die frische Luft. An dem Tag hatte der örtliche Sportverein ein kleinen Pfingstfest auf die Beine gestellt. Alle, bis auf den Opa, machten sich auf um alles zu erkunden. Angekommen staunte Benni nicht schlecht ob der vielen Leute und Attraktionen. Es gab Burg zum klettern und rutschen, viele Trampoline und diverse Fressbuden. Zum Erstaunen von Mama und Papa wollte er sofort die Kletterburg hinauf. Es herrschte reger Andrang und Benni war das zu Beginn nicht ganz geheuer. Er quietschte und knatschte immer wieder, wenn ihn andere Kinder überholten. Aber völlig überraschend kletterte er einfach weiter und setzte sich durch. Wieder hinunter gerutscht lobten ihn natürlich alle ausgiebig und es gab zur Belohnung ein großes Eis. Gleich danach ging es auf zum Trampolin. Dort haute und trat ihn ein anderes Kind immer wieder so heftig, dass Benni schnell die Nase voll hatte und weinend wieder abstieg. Danach musste dann gleich wieder die Kletterburg erklommen werden. Und wieder setzte er sich ganz tapfer gegen die anderen Kinder durch. Zum Schluss mussten ihn Mama und Papa jedoch „retten“. Die größeren Kinder waren dann doch zu rücksichtslos und es wurde zu gefährlich. Noch schnell ein paar Luftballons ergattert, ging es wieder auf den Heimweg. Natürlich wurden den Pferden noch ein kurzer Besuch abgestattet. Wieder zu Hause angekommen, gab es für alle noch schnell Abendbrot. Die Mama packte die restlichen Sachen zusammen und Benni bekam schon seine Schlafsachen für die Fahrt angezogen. Es wurden Oma, Opa uns natürlich der Katze ausgiebig auf Wiedersehen gesagt, ehe es Richtung Magdeburg ging. Kaum auf der Autobahn schlummerte Benni auch schon ein und wachte erst wieder kurz vor der Ankunft auf. Der Papa schleppte das ganze Gepäck nach oben, während sich die Mama um Benni kümmerte. Es ging noch einmal kurz auf die Toilette und dan gleich in sein Bettchen. Naja und da wollte er dann nicht wirklich bleiben. Es wurde dann ausgiebig im großen Bett von Mama und Papa gekuschelt und gesungen. Mama und Papa wechselten sich dabei ab, aber Benni dachte überhaupt nicht einzuschlafen. Es war schon fast Mitternacht, als die Müdigkeit endlich siegte und Benni endlich einschlief. Mama und Papa legten sich kurze Zeit später auch mit dazu.
Schönow Tag 2
Die erste Nacht in Schönow verlief aller Bedenken zum Trotz sehr sehr ruhig. Benni schlief sensationell bis sieben Uhr am nächsten Morgen und wachte lediglich nur einmal auf. Nach einem kurzen Boxenstop auf Toilette und schnell angezogen ging es gleich hinunter zu Oma und Opa. Die waren nämlich schon sehr früh wach und übernahmen ihren Enkel sehr gerne. Mama und Papa konnten so noch etwas im Bett auskuscheln. Bei herrlichstem Sonnenschein nur etwas frisch gab es dann lecker Frühstück auf der Terrasse. Benni aß lecker Cornflakes und ein halbes Brötchen. Immer wieder versuchte er der Katze sein Frühstück anzubieten – mit mäßigem Erfolg. Während der Opa und der Papa nach dem Essen einkaufen fuhren, blieben die Oma und die Mama mit Benni zu Hause. Dort spielte Benni wie immer ausgelassen. Er versuchte dabei immer wieder der Katze seine tollen Autos schmackhaft zu machen. Nur leider zeigte sie nicht das von Benni gewünschte Interesse. Beim anschließenden Fußball spielen zeigte Benni wieder eine enorme Ausdauer. Er dribbelte wie ein kleiner Weltmeister. Die Oma backte in der Zwischenzeit einen Kuchen für den Nachmittag und bereitete das Mittag vor. Als der Papa endlich wieder zurück war, durfte dieser gleich die Mama beim Fußball spielen ablösen. Da Benni schon wieder seit drei Tagen kein großes Geschäft gemacht hatte, gab es dann wieder ein Abführzäpfchen – sehr zum Missfallen von ihm. Danach durfte er noch ein wenig mit seinen Autos spielen, ehe wieder auf der Terrasse Mittag gegessen wurde. Benni aß für seine Verhältnisse wieder sehr wenig. Danach fing er an wieder zu kreischen und auf und ab zu laufen. Das war das Signal für die Töpfchensession. Und wieder kreischte und schrie er und trampelte wild mit seinen Füßchen. Nach starkem Kampf kamen lediglich zwei kleine harte Köttel hervor. Trotz permanenter Motivation von Mama und Papa wollte einfach nicht mehr heraus kommen. Völlig erschöpft und müde ging es danach gleich ab ins Bettchen. Er durfte im großen Bett kuscheln und schlief in Mamas Armen sehr schnell ein. Diese nutzte die Mittagsruhe um schon einmal die Salate für den Grillabend vorzubereiten. Am Nachmittag kam dann auch die Uroma Immi mit dazu. Die Mama machte ihren Spatz dann doch wach und kuschelte noch ein wenig und tobte mit ihm herum. Benni sagte dann seiner Uromi ganz lieb hallo und freute sich sie endlich wieder zu sehen. Er zeigte ihr sofort stolz seinen ganzen Fuhrpark. Beim anschließenden Kaffee trinken langte er dann ordentlich zu und verdrückte fast ein komplettes Stück Schoko-Sahne-Kuchen. Dabei wurde er für sein äußerst sauberes Essverhalten mehrfach gelobt. Den Nachmittag wurde dann ausgelassen gespielt, immer wieder mit Gummi gespielt und der Fußball durch den Garten geschossen. Vor allem die Uromi stand sehr hoch im Kurs. Da Benni am Vortag schon mit voller Begeisterung die Pferde gefüttert hatte, ging es dann am späten Nachmittag noch einmal zu ihnen hin. Vorher wurde noch schnell eine große Tüte voll Gras gerupft. An der Koppel angekommen fackelte Benni nicht lange und schmiss eine Hand voll Gras nach der anderen vor die Pferdemäuler. Er kommentierte das immer wieder zuckersüß u.a. mit „Da Pferdchen, hab was zu Essen hin gelegt…kannste essen ja?“. Alle Anwesenden mussten lauthals los lachen. Wieder zu Hause wurde so langsam alles fürs Grillen vorbereitet. Benni achtete penibel darauf, was der Opa am Grill so alles machte und überwachte von seinem Hochstühlchen fortan jeden Handgriff von ihm 😉 Endlich alles fertig gegrillt mampfte Benni sofort drauf los. Besonders von Mamas Nudelsalat war er angetan 🙂 Völlig satt kasperte er noch lange mit allen Anwesenden herum, ehe sich die Uromi wieder auf den Heimweg machte. Benni spielte noch ein wenig Fußball, ehe es zu später Stunde in die Badewanne ging. Dort hatte er dann natürlich einen heiden Spaß mit der Oma und ließ sich ohne jedes Theater sowohl waschen als auch die Zähnchen putzen. Schnell in seine Schlafanzug geschlüpft, laß ihm die Oma noch eine Gute-Nacht-Geschichte vor. Mit Papa ins große Bett gekuschelt schlief Benni zu mittlerweile später Stunde sehr friedlich und rasch ein.
Müritz Tag 7 / Schönow Tag 1
Der letzte Tag an der Müritz war angebrochen. Die Nacht verlief, dank dem Opa, außerordentlich ruhig. Er wachte nur einmal schreiend auf und schlief ansonsten sehr ruhig. Nach einem Toilettengang in der Früh kuschelte er noch ein wenig mit dem Opi, ehe es zum Bücher schmökern zu Oma ins Bett ging. So konnten Mama und Papa noch etwas länger schlafen. Benni war bereits schon angezogen, als er ihnen lieb guten Morgen sagte und sie aus dem Bett schmiss. Da Benni keine Lust hatte den Opi zum Bäcker zu begleiten, musste dieser dann alleine los gehen. Wieder zurück staubte Benni dann gleich ein Brötchen ab. Zum Frühstück aß er wieder nicht viel und widmete sich fortan seinen ganzen Autos. Während die Oma die Küche aufräumte, packte die Mama noch die restlichen Sachen zusammen. Der Papa und der Opa verstauten alles in die Autos, ehe dann die Abnahme der Wohnung anstand. Benni spielte während dessen mit Oma und Opa noch ein wenig auf dem Spielplatz. Die Mama regelte noch schnell den ganzen Papierkram, ehe es los ging. Für Oma und Opa ging es wieder nach Magdeburg und der Rest fuhr weiter zu Opa Rainer und Oma Beate nach Schönow. Es dauerte keine fünft Minuten, da hörte die Mama schon ein lautes Schnarchen vom Rücksitz – und es war nicht der Papa 🙂 Nach einer Stunde wachte Benni wieder auf und plapperte wie gewohnt drauf los, was er so alles sieht. Und da es fast nur über die Landstraße ging, gab es natürlich Etliches zu sehen. In Schönow angekommen packten Mama und Papa gleich alle Sachen aus und richteten alles ein. Oma und Opa mussten noch arbeiten, aber die Oma war so lieb und hatte der hungrigen Rasselbande einen Eintopf hingestellt. Alle langten ordentlich zu, ehe es für Benni erst auf Toilette und dann ins Bett ging. Ok so war zumindest der Plan von Mama und Papa gewesen. Benni hielt davon rein gar nichts. Er weinte und schrie wie am Spieß – das Problem mit dem Einschlafen und alleine schlafen war das große Problem. Nach fast einer Stunde Kampf beendeten sie dann ihr Vorhaben, zogen Benni an und es ging raus zum Spielen. Er war bester Laune und spielte mit dem Papa ausgelassen Fußball. Am Nachmittag kam dann zuerst die Oma und dann der Opa von Arbeit nach Hause. Benni freute sich riesig und begrüßte Beide herzlich. Seine Aufmerksamkeit galt dann aber wieder der Hauskatze „Gummi“. Er rannte ihr pausenlos hinterher, streichelte und fütterte sie. Zwischendurch gab es noch lecker Kuchen und Apfelschorle zur Stärkung. Benni wollte einfach nicht verstehen, warum die Gummi nur keinen Kuchen essen wollte 😉 Bis zum späten Nachmittag wurde noch etwas drinnen mit der Eisenbahn gespielt und mit Opa Autobücher angeschaut. Danach ging es für Oma, Mama, Papa und Benni noch raus für einen Spaziergang zur nahe gelegenen Pferdekoppel. Benni rannte was seine Beinchen her gaben und freute sich schon riesig darauf. Endlich angekommen kannte er ja mal überhaupt keine Scheu vor den großen Tieren. Mama und Papa pflückten ihm etwas Gras und er ging wieder und wieder zu ihnen hin und warf es ihnen direkt vor das Maul. Er freute sich tierisch, erst recht, als die „Stallkatze“ vorbei schaute. Er bequatschte sie wie verrückt, streichelte sie und wollte sie sogar auf den Arm nehmen. Dann ging es wieder auf den Heimweg – Benni zeigte hierbei eine schier nicht enden wollende Ausdauer und lief den kompletten Weg alleine. Wieder zu Hause angekommen hing er dann ganz schön durch und es gab sofort lecker Abendbrot für ihn. Er langte völlig ungewohnt zu, sodass die Oma ihm glatt noch eine Schnitte schmieren musste. Noch schnell die Toilette besucht ging es mit einer kurzen Katzenwäsche ins Bettchen. Natürlich nicht ohne dass ihm die Mama noch eine Gute-Nacht-Geschichte vorgelesen hat. Wie schon befürchtet wollte Benni weder im eigenen Bett, als auch im großen Bett von Mama und Papa alleine einschlafen. So legte sich die Mama dann mit dazu, sang „kleine Meise“ rauf und runter, ehe die Äuglein dann bei Benni schnell zufielen und er friedlich einschlief.
Müritz Tag 6
Und schon wieder war die Nacht alles andere als ruhig gewesen. Dieses Mal jammerte Benni schon kurz nach dem Einschlafen. Immer wieder schrie und war kaum zu beruhigen. So beschloss die Mama die Nacht wieder neben ihrem Spatz zu verbringen. Das half aber auch nicht viel. Benni wachte immer und immer wieder auf und an Schlaf war kaum zu denken. Um halb sieben ging der Spuk dann richtig weiter. Benni kreischte wie am Spieß und ließ sich weder durch Mama noch durch Papa oder Oma und Opa beruhigen. Nach über einer halben Stunde beruhigte er sich endlich und erzählte, dass er schlecht geträumt hat. Als er dann sagte, dass ihn wer aufgegessen hat, lief es der Mama kalt den Rücken herunter. Als er richtig wach, durfte er zum Trösten noch mit einer vollen Keksschale zu Opa ins Bett und beide schauten sich zusammen Baggervideos auf dem tablet an. Diesen Morgen ließ sich Benni widerstandslos anziehen und konnte so den Opa zum Brötchen holen mit begleiten. Voller Stolz mit einem Brötchen in der Hand kam er dann wieder zurück. Gefrühstückt wurde dann drinnen, da es draußen doch recht frisch war. Nach dem Frühstück wollte Benni noch lieber im Haus spielen. Er war schon wieder extrem knatschig und weinerlich, was so langsam aber sicher anstrengend wurde. Am späten Nachmittag ging es dann in den Nachbarort zu einem kleinen Spaziergang. Bereits auf dem Weg dorthin schlief Benni sofort ein. Die Nacht hatte doch Spuren hinterlassen. Oma und Mama erkundeten ein wenig die Umgebung, ehe Benni durch einen vorbei fahrenden Traktor geweckt wurde. Wieder wach erblickte er sofort den kleinen Spielplatz mit einem großen Tunnel. Immer wieder lief er da durch und spielte kuckuck. Auch der nahe gelegenen landwirtschaftlichen Betrieb erweckte sein Interesse. Da waren aber auch so viele Traktoren und Kühe. Zum Mittagessen ging es diesmal in eine kleine Gaststätte im Ort. Da die hungrige Meute etwas zu früh dort war, wurde der kleine Hafen mit den vielen Booten noch besichtigt. Endlich auf der Terrasse Platz genommen, gab es lecker Fisch und natürlich Pommes für den Benni. Da es schon spät war ging es für Beni zusammen mit der Oma und Mama zurück ins Haus und die Männer fuhren noch schnell einkaufen. Zu Hause angekommen ging Benni dann ganz lieb auf die Toilette und sofort ins Bettchen. Die Ruhe währte dann aber nicht lange. Benni weinte und jammerte wieder bitterlich. Der Opa war dann so lieb und legte sich zu ihm, sodass die Mama endlich etwas schlafen konnte. Am Nachmittag wurde Benni dann sanft wach gemacht. An Aufstehen oder gar Anziehen war aber nicht zu denken. Er kasperte in einer Tour herum und war leider wieder sehr knatschig und schrie sehr viel. So mussten Opa und die Mama alleine los die Schwäne am Seeufer füttern. Das passte Benni aber so gar nicht und so entschloss er sich doch noch sich anziehen zu lassen und mit nach draußen zu kommen. Mit dem Bobbycar ging es dann zum Spielplatz. Dort war auch wieder Hannah, die er schon tags zuvor kennen gelernt hatte. Benni ließ einmal wieder den Egoisten heraus hängen und wollte weder seinen Ball noch sein Auto teilen. Er war nur darauf aus ihr zu zeigen, dass das alles seins ist. Zum Schuss arrangierten sie sich beide aber und spielten und rutschten lieb zusammen. Es wurde sich noch ganz lieb voneinander verabschiedet, ehe es wieder zu später Stunde ins Haus ging. Abendbrot gab es wieder auf dem Balkon und alle hauten ordentlich rein – bis auf Benni. Er war die Tage über eh schon ein ganz schlechter Esser gewesen. Während die Mama danach schon anfing alle Sachen einzupacken, ging es für Benni mit dem Papa in die Badewanne. Nach dem üblichen Theater gab es dann noch eine Gute-Nacht-Geschichte von der Oma. Leider fiel es ihm dann enorm schwer in seinem Bettchen zur Ruhe zu finden. Er sagte immer wieder, dass er Angst hat und kuscheln möchte. Die Alpträume der letzten Nächte scheinen ihn doch schon sehr zugesetzt zu haben. So kuschelten die Mama, der Papa und zum Schluss der Opa mit ihm in seinem Bettchen. Nach einigem Herumgekasper schlief Benni dann auch recht friedlich ein. Der Opa erklärte sich bereit die Nacht in Bennis Bett zu verbringen.
Müritz Tag 5
Die Nacht war zum Glück deutlich ruhiger als die Nacht zuvor. Die Mama musste nur einmal zum Beruhigen in sein Zimmer. Benni meldete sich in der Früh und Oma und Opa gingen mit ihm auf die Toilette. Danach schlief er noch eine ganze Stunde weiter. So konnten Mama und Papa ihr Schlafdefizit etwas reduzieren. Nach dem Aufstehen ging der Opa dann Brötchen holen. Benni wollte unbedingt mit, wollte sich aber dafür nicht anziehen. So ging der Opa alleine los – sehr zum Missfallen von seinem Enkel. Endlich angezogen wollte er dann auch mit Brötchen holen, sodass die Oma mit Benni dem Opa entgegen gelaufen ist. Zum späten Frühstück stand dann auch der Papa auf und so konnten alle zusammen frühstücken. Der Wind tobte so sehr, dass sie dieses Mal nicht auf dem Balkon essen konnten. Nach dem Frühstück fuhren die Oma und die Mama dann los in die Apotheke. Benni ging es gar nicht gut. Er wimmerte regelrecht vor Schmerzen und war überhaupt nicht gut drauf. Wieder zurück gab es dann gleich 2 Zäpfchen für den Benni, die er sich nur mit sehr viel Gegenwehr verabreichen ließ. Nach kurzem Kuscheln und Wimmern bei Mama auf dem Arm ging es für die nächste Runde auf sein Töpfchen. Nach nochmaligem Gebrüll kam nun endlich das so lang ersehnte große Geschäft heraus. Sofort war Benni wieder der „Alte“ – als ob man bei ihm einen Schalter umgelegt hätte. Es stank immens im Bad und das verteilte sich bis zum Mittag im gesamten Haus. Benni war so spürbar erleichtert – bei den Massen im Töpfchen kein Wunder. Sofort erzählte er allen von seiner „riiiieeeesen Kackiwurst“ und war stolz wie Oskar. Vor allem die Mama war total erleichtert gewesen. Trotzdem wird sie ab sofort wieder ein Ernährungstagebuch führen und den Benni kommende Woche bei der Kinderärztin vorstellen. Zur Belohnung für den riesen Kampf gab es dann von der Oma ein kleines Tütchen Gummibärchen. Am späten Vormittag ging es dann noch eine Runde mit seinem Bobbycar um den Block. Es wehte ein ganz schön stürmischer Wind. Benni faszinierten die vielen Schnecken auf dem Weg und die großen Schiffe im Hafen. Auf dem Rückweg ging es dann wieder auf den Spielplatz, wo natürlich wieder ordentlich gerutscht wurde. Wieder im Haus ging es für Benni sofort in die Badewanne – die letzten Abende ist das zu kurz gekommen. Benni plantschte ausgelassen, während die Oma so lieb war und das Mittag vorbereitete. Den großen Hunger hatte er dann nicht gehabt, sodass es dann sehr rasch ins Bettchen ging. Völlig untypisch für ihn fing er an nach nicht einmal einer Stunde zu schreien und rief nach der Mama. Völlig aufgelöst und am ganzen Körper zitternd saß er in seinem Bettchen und weinte bitterlich. Er erzählte, dass er ganz böse geträumt hätte und klammerte sich regelrecht an die Mama. Die hatte ihre liebe Müh und Not ihren Spatz wieder zum Weiterschlafen zu bewegen – aber es gelang ihr. Nur um kurze Zeit später wieder zu weinen. Damit war der Mittagsschlaf dann beendet. Benni alberte dann noch etwas mit Opa und Papa herum, ehe er sich lieb anziehen ließ. Am Nachmittag ging es dann ins nahe gelegene Luftfahrtmuseum zu den großen Flugzeugen. Darauf freute sich Benni schon den ganzen Tag. Dort angekommen interessierte ihn aber dann vor allem der kleine Spielplatz mit den ganzen Autos und Förmchen. Die Oma blieb bei ihrem Enkel und der Rest der Erwachsenen bestaunte die großen Flugzeuge, Hubschrauber und Schiffe. Nach einer Weile kam Benni dann doch hinterher und ließ sich auf Mamas und Papas Arm durch das Museum tragen. Wieder draußen spielte er dann noch ganz lieb weiter, ehe er sich im Museumsshop eine Kleinigkeit aussuchen durfte – er entschied sich, wie sollte es anders sein, für ein Polizeiauto. Das sollte er den Rest des Tages nicht mehr aus der Hand legen. Wieder zu Hause angekommen schleckerte er noch ein kleines Eis und spielte ganz lieb Eisenbahn, ehe es vor dem Abendbrot nochmals runter auf den Spielplatz ging – dieses Mal mit Papa und Opa. Nach unzähligen Rutscheinheiten wieder im Haus gab es lecker Abendbrot auf dem Balkon. Wieder aß Benni für seine Verhältnisse recht schlecht aber wirkte sehr zufrieden. Schnell in seinen Schlafanzug gehüpft und Zähnchen geputzt gab es zur Belohnung eine neue Gute-Nacht-Geschichte aus dem neuen Buch, welches die Oma für ihn mitgebracht hatte. Benni lauschte mit seiner Giraffe andächtig, ehe er ganz lieb ins Bettchen ging und sofort ganz lieb einschlief.
Müritz Tag 4
Diese Nacht konnte man getrost eine Horrornacht nennen. Viel Schlaf bekamen Mama und Papa dieses Mal nicht. Der Benni wachte ab halb 11 immer und immer wieder auf und weinte bitterlich. Gegen Mitternacht schlüpfte die Mama dann zu Benni it ins Bett. Der wollte aber par tout nicht schlafen. Gegen halb 2 schrie er plötzlich wieder wie am Spieß und beruhigte sich kaum. Den Rest der Nacht schlief er dann im großen Bett mit Papa zusammen. Um 6 war die kurze Nacht dann beendet. Die Mama nahm sich ihrem Spatz an, sodass der Papa noch ein wenig weiter schlafen konnte. Man merkte immer mehr, dass etwas mit Benni nicht stimmte. Er jammerte in einer Tour und war nicht wirklich wieder zu erkennen. Nach dem üblichen Frühstück auf dem Balkon wollte Benni wieder nicht raus, sondern viel lieber mit seinen Autos spielen. Am späten Vormittag ging es dann doch noch kurz auf den Spielplatz. Aber auch da war er sehr verschmust und wich Mama und Papa keine Sekunde von der Seite. Nicht einmal die Ankpndigung, dass Oma und Opa ab Mittag vorbei kommen würden munterte ihn auf. Es war dann auch wenig verwunderlich, dass er schon um halb 2 und vor dem Mittagessen erschöpft einschlief – und auch dieses Mal ging es ohne sein großes Geschäft ins Bett. Zusammen mit Oma und Opa wurde lecker zu Mittag gegessen. Danach nutzte die Mama die Mittagsruhe gleich für ein kurzes Nickerchen. Als der Benni ausgeschlafen hatte, war die Freude dann riesig, als Oma und Opa ihn in Empfang nahmen. Er tobte ausgelassen und seine Bauchschmerzen waren für kurze Zeit vergessen. Benni holte dann das fehlende Mittagessen nach, aber mehr als ein Würstchen wollte er dann nicht essen. Oma und Opa hatten dann noch eine kleine Überraschung für ihren Enkel mitgebracht – ein tolles Autopuzzle. Eins, was mit 6 Teilen schon etwas schwieriger ist, als die, die er bisher hatte. Die Puzzle wurden natürlich sofort ausgepackt und mit ein wenig Hilfe alleine gepuzzelt. Am Nachmittag wurde dann auf dem Balkon noch Kaffee getrunken, ehe es eine Runde im Ferienpark spazieren ging. Benni erblickte sofort einen großen Schwan am Strand. Der Papa war so lieb und verarbeitet das alte Brot, sodass sie ihn beide füttern konnten. Benni zeigte dabei keinerlei Scheu und war ein Stück Brot nach dem anderen ins Wasser. Nachdem das Brot alle war, ging es natürlich noch zum Spielplatz. Dort zeigte er Oma und Opa wie toll er alleine klettern und rutschen konnte. Auch die Matschstraße wurde vorgeführt. Benni wurde schon langsam müde und so ging es dann am frühen Abend wieder zurück ins Haus. Dort fing das Theater um sein großes Geschäft dann so richtig an. Wie schon die Tage zuvor fing Benni an zu schreien und zu weinen. Wippte auf dem Töpfchen mit seinen Füßen auf und ab. Er brüllte wieder und wieder und dicke Kullertränchen liefen sein Gesicht herunter. Er klagte immer wieder über Bauchschmerzen und dass sein Po so weh tut. Mama und Papa wechselten sich mit der Töpfchenwache ab, aber so richtig helfen konnten sie ihrem Spatz nicht. Benni war nach einer Stunde mittlerweile völlig durchgeschwitzt und erschöpft, dass er immer wieder bei Papa angekuschelt einschlief. Dann wurde nur noch schnell sein Schlafanzug angezogen und er guckte sich mit der Oma zusammen noch ein Bilderbuch an. Doch dann ging es wieder los und Benni schrie wieder wie am Spieß. Das hieß dann wieder Töpfchen Teil 2. Und wieder sollte sein tapferer Kampf nicht von Erfolg gekrönt sein. Benni war einfach mit seinen Kräften am Ende und die Mama trug ihren Spatz dann schlafend in sein Bettchen. Mama, Papa, Oma und Opa saßen dann noch lange am Abend auf dem Balkon und grübelten über Benni. Sie beschlossen am nächsten Morgen in die Apotheke zu fahren und Abführzäpfchen zu holen.
Müritz Tag 3
Die Nacht verlief wieder völlig ruhig, aber Benni war nach Mamas und Papas Vorstellungen viel zu früh wach. Bereits um kurz nach sechs plapperte es lauthals aus seinem Zimmer und er verlangte sofort nach seinen Eltern. Der Papa war so lieb und bespaßte seinen Sohn noch etwas, sodass die Mama noch ein wenig weiter schlafen konnte. Wie gewohnt spielte Benni wieder ganz lieb und phantasievoll. Das Frühstück wurde dann wieder auf dem Balkon bei herrlichstem Sonnenschein eingenommen. Benni aß sehr wenig und klagte schon wie schon die Tage zuvor über Bauchschmerzen. Eigentlich wollten Mama und Papa mit ihrem Spatz danach einkaufen fahren, doch Benni wollte viel lieber noch mit seinen Autos spielen. So war es schon später Vormittag, ehe alle los kamen. Benni war dabei super lieb, half toll mit und durfte sich zur Belohnung noch einen Joghurt aussuchen. Auf dem kurzen Heimweg war es dann auffallend ruhig auf dem Rücksitz und Benni war doch glatt eingeschlafen. Der Papa brachte den Einkauf nach oben und die Mama versuchte vergeblich ihren Spatz wach zu bekommen. Erst als sie ein Eis auspackte öffnete er die Äuglein und war sofort hellwach. Wieder topfit ging es noch eine Runde auf den Spielplatz. Pünktlich zum Mittag ging es dann wieder rein. Dieses Mal gab es Nudeln mit Tomatensauce, wo Benni recht ordentlich rein haute. Immer noch ohne ein großes Geschäft und mit etwas Bauchweh ging es dann ab ins Bettchen, wo Benni auch sofort und lieb einschlief. Mama und Papa nutzten die Gelegenheit auch sofort für ein langes Mittagsschläfchen. Nach mehr als 2 1/2 Stunden Ruhe schallte es gleich wieder aus Bennis Zimmer. Dieses Mal war die Mama dran und es wurde ausgiebig im Bett herum getobt und gekuschelt. Er war sowieso in den letzten Tagen sehr anhänglich und verschmust. Bei herrlichstem Sommerwetter konnte man Benni überhaupt nicht zum raus gehen überreden. Statt dessen wurde viel geschmust, vorgelesen und gespielt. Am späten Nachmittag ging es dann doch noch vor die Tür an den Strand. Dort baggerte er wieder ausgiebig und spielte mit seinem Kipper. Ins Wasser wollte er dagegen nicht so recht. Viel lieber wollte er auf den Spielplatz, wo es dann auch gleich hin ging. Wie gewohnt rutschte Benni was seine Pobacken her gaben. Den gesamten Tag über muss er mindestens über 20 Mal jede Rutsche hinunter gerutscht sein. Am Abend ging es dann wieder nach Hause, wo es noch lecker Nudeln vom Mittag gab. Und wieder aß Benni kaum etwas und klagte wieder über Bauchschmerzen. Er wollte aber par tout kein großes Geschäft machen und verlangte dann nach seinem Arztkoffer. Nachdem die Mama ihm bestätigt hatte, dass er gesund sei und nur lediglich einen großen Berg machen müsse, jammerte Benni dann richtig. Er boykottierte sogar seine heiß geliebte Badewanne und wollte völlig ungewöhnlich direkt ins Bett. Dort angekommen laß sich die Mama noch durch unzählige Bücher und kuschelte ausgiebig, ehe Benni dann wieder ganz lieb und völlig müde sofort einschlief.
Müritz Tag 2
Die erste Nacht verlief weitestgehend ruhig und Benni schlief fast durch und das bis sage und schreibe kurz vor sieben. Er rief lauthals von seinem Bett aus, dass er ausgeschlafen hat. Noch in seinem Bett kuschelte und tobte die Mama mit ihrem Spatz herum, ehe es eine Etage tiefer zu Papa ins Bett ging. Bei herrlichstem Sonnenschein mit Blick auf die Müritz wurde hier auch noch ausgiebig gekuschelt und getobt. Benni war so lieb und spielte auf dem Balkon, sodass Mama und Papa noch ein wenig im Bett bleiben durften. Natürlich wurde bei dem tollen Wetter auf dem Balkon gefrühstückt. Nach dem Frühstück machten sich alle startklar und es ging raus zu einer kleinen Erkundungstour im Ferienpark. Zuerst ging es zum nahe gelegenen Minimarkt, der seinem Namen alle Ehre machte. Aber zumindest ein Eis wurde ergattert, welches Mama, Papa und der Benni genüsslich verspeisten. Dann ging es weiter Richtung Strandpromenade und zum kleinen Hafen. Benni war ganz fasziniert ob der vielen Segel-und Motorboote. Einige von ihnen fuhren zur Freude von ihm auch gerade raus. Auf dem Rückweg ging es dann zum Spielplatz, den Benni gleich in Beschlag nahm. Es wurde gerutscht, geklettert, an der Matschstraße gematscht und gebaggert. Gegen Mittag wurde dann die Hitze fast unerträglich und so ging es dann wieder nach Hause. Nach einem kleinen Päuschen machte die Mama dann Mittagessen, wo Benni wie gewohnt ordentlich rein haute. Noch schnell den Toilettengang absolviert, ging es dann gleich ins Bettchen zum Mittagsschlaf. Den nutzte die Mama auch gleich und gönnte sich auch eine große Mütze Schlaf. Nach 2 1/2 Stunden wachte Benni zum Glück von alleine und bestens gelaunt auf. Ans Anziehen war aber überhaupt nicht zu denken. Benni wollte im Bett toben. Dem Wunsch kamen Mama und Papa natürlich gerne nach. Am Nachmittag übten sie dann fleißig mit Benni, wie er am Besten und Sichersten alleine die Wendeltreppe im Haus hinab steigen konnte. Bisher rief er immer nach Mama oder Papa, die ihn dann immer herunter tragen mussten. Er lernte das ruck zuck und konnte gar nicht genug vom Hoch-und Runtersteigen bekommen. So war es dann schon etwas später, ehe es mit Benni an den Strand ging. Dieses Mal kam auch sein Bagger mit, mit dem er ausgelassen baggerte. Der Himmel bewölkte sich etwas und die leichte Brise machte die Hitze dann sogar erträglich. Mittlerweile nackig wollte Benni unbedingt mit Papa ins Wasser. Weiter als bis zum Po kam er nicht – das Wasser war ihm einfach zu kalt gewesen. So spielte er stattdessen Ball mit ihm und aß Mamas kompletten Vorrat an Keksen auf 😉 Am frühen Abend ging es dann wieder auf den Spielplatz, wo er mit seiner Giraffe die Rutsche immer und immer wieder hinunter rutschte. Wieder zu Hause wurde noch schnell mit Opa Roland und Oma Ute geskyped, ehe es wieder Abendbrot auf dem Balkon gab. Der Papa ging mit Benni nochmal runter auf den Spielplatz und die Mama räumte schon mal alles auf und bereitete alles für die Nacht vor. Mit etwas Überzeugungsarbeit ging es dann für Benni doch noch in die Badewanne. Benni und Papa guckten noch einige Bücher an, ehe der kleine Abenteurer mit seiner Feuerwehr im Arm friedlich einschlief.



















































































































































